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Wie AutorInnen mit Journals in den Schreibflow kommen

Journals für AutorInnen

Journale – oft thematisiert in der Kultur der Schreibenden und das nicht ohne Grund. Es ist ein unverzichtbares Werkzeug im Koffer der Kreativen. Ob du AutorIn, SchriftstellerIn, MusikerIn, KünstlerIn oder einfach jemand bist, der seine Gedanken erfassen möchte – ein Journal kann dir helfen, Ideen festzuhalten, Gedanken zu sortieren und deine kreativen Prozesse zu dokumentieren. In diesem Blogbeitrag werden wir einen Blick auf verschiedene Formen von Journalen für AutorInnen und geben dir Inspiration, wie du sie für deine eigenen Projekte nutzen kannst.

Journale und ihre Vorteile für unsere Denkprozesse

In einer Welt, die von ständiger Informationsflut geprägt ist, sehnen sich viele nach Wegen, den eigenen Geist zu ordnen und die Gedanken klar zu strukturieren. Die Vorteile dieser sehr alten und effektiven Methode stellen wir dir hier vor:

  • Klarheit im Denken gewinnen: Oft geraten wir in einen Strudel von Gedanken, die sich überschlagen und miteinander vermischen. Wenn man diese Gedanken nur im Kopf behält, kann es schwer sein, einen klaren Überblick zu behalten. Ein Journal hilft dabei, die Gedanken zu strukturieren und aus dem “Gedankenchaos” herauszukommen. Sobald man beginnt, seine Gedanken aufzuschreiben, wird vieles klarer und greifbarer. Man sieht Zusammenhänge, die vorher vielleicht unsichtbar waren und kann den Fokus auf das Wesentliche lenken.
  • Kreativität fördern: Das Führen eines Journals ist auch eine hervorragende Methode, um die Kreativität zu fördern. Oft entstehen die besten Ideen, wenn man einfach frei von der Leber weg schreibt und den Geist ungehindert fließen lässt. Ein Journal ermöglicht es, Gedanken zu sammeln, ohne sie sofort bewerten oder analysieren zu müssen. Dies schafft einen kreativen Raum, in dem sich neue, ungewöhnliche Ideen entwickeln können. Sei es durch Brainstorming, das Aufzeichnen von Skizzen oder das Festhalten von spontanen Eingebungen – das Journal wird zu einem Ort für kreative Entfaltung.
  • Selbstreflexion und persönliche Weiterentwicklung: Das regelmäßige Führen eines Journals hat einen starken Einfluss auf die persönliche Weiterentwicklung. Durch das Schreiben werden wir gezwungen, über uns selbst nachzudenken – unsere Handlungen, Entscheidungen und Gefühle. Dieses Nachdenken kann zu neuen Einsichten führen und dabei helfen, Muster in unserem Verhalten zu erkennen. Indem wir uns mit unseren Gedanken und Gefühlen auseinandersetzen, können wir lernen, uns selbst besser zu verstehen, uns zu hinterfragen und zu wachsen.
  • Stress abbauen und emotionale Last loswerden: Ein weiterer großer Vorteil des Journalführens ist, dass es eine Möglichkeit bietet, Stress abzubauen und emotionale Last loszulassen. Wenn wir mit schwierigen oder belastenden Gefühlen konfrontiert sind, kann das Aufschreiben dieser Gefühle eine Art Ventil sein. Es hilft, den emotionalen Druck zu verringern und eine Art emotionalen „Reinigung“ zu erleben. Viele Menschen berichten, dass sie sich nach dem Schreiben klarer und leichter fühlen. Dies kann besonders hilfreich sein, wenn man mit schwierigen Entscheidungen oder belastenden Situationen zu kämpfen hat.
  • Ziele setzen und den Fortschritt verfolgen: Ein Journal kann auch ein effektives Werkzeug sein, um Ziele zu setzen und den Fortschritt zu verfolgen. Indem man regelmäßig aufschreibt, was man erreichen möchte und wie man diese Ziele Schritt für Schritt umsetzen kann, wird der Weg dorthin klarer. Das regelmäßige Festhalten von Erfolgen, aber auch von Rückschlägen, fördert eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit den eigenen Zielen und deren Verwirklichung. Ein solches Journal ist nicht nur ein Motivations-Tool, sondern auch ein Spiegel der eigenen Entwicklung.
  • Verbesserung der Schreibfähigkeiten: Das Schreiben in einem Journal kann auch die eigenen Schreibfähigkeiten verbessern. Je mehr man schreibt, desto flüssiger und präziser wird die Ausdrucksweise. Darüber hinaus hilft das regelmäßige Schreiben dabei, den eigenen Schreibstil zu entwickeln und zu verfeinern. Für Menschen, die ihre schriftliche Kommunikation verbessern möchten, ist das Führen eines Journals eine einfache und effektive Möglichkeit, dies zu erreichen.

Die Vorteile eines Journals liegen auf der Hand. Vor allem in einer Zeit, in der wir ständig abgelenkt sind und unser Geist oft von äußeren Einflüssen überflutet wird, stellt das Schreiben in einem Journal eine wertvolle Methode dar, um wieder zu sich selbst zu finden und die eigenen Denkprozesse zu fördern. Wer du also noch nicht in die Welt des Journalführens eingetaucht bist, solltest du es vielleicht einmal ausprobieren.

So könntest du dein Journal führen

  1. Das klassische Tagebuch

Ein klassisches Tagebuch ist eine einfache, aber effektive Form des Journalings. Es lädt dazu ein, tägliche Gedanken, Erlebnisse und Emotionen festzuhalten. Für Kreative kann es eine wertvolle Übung sein, sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um zu schreiben. Das Tagebuch hilft nicht nur, den Kopf freizubekommen, sondern kann auch als Quelle für zukünftige kreative Arbeiten dienen. Oft findet man in den eigenen Aufzeichnungen Ideen für Geschichten, Gedichte oder Kunstwerke.

  1. Das Skizzenbuch

    Für visuell denkende Kreative und AutorInnen ist ein Skizzenbuch unerlässlich. Es bietet Raum für schnelle Zeichnungen, Skizzen wie eine Landkarte (bei Fantasyromanen), Portraits von wichtigen Charakteren oder visuelle Ideen. Du kannst es überall hin mitnehmen und schnell festhalten, was dir in den Sinn kommt. Viele AutorInnen nutzen Skizzenbücher als Entwurfskästen für ihre Arbeiten, die später zu größeren Projekten ausgearbeitet werden. Die Freiheit ohne Druck zu experimentieren, fördert den kreativen Fluss. AutorInnen, die diese Form eines Journals nutzen sind Natalia Méndez oder Guillaume Apollinaire. Bei letzterem entstand eine neue Kunstform, die es sich lohnt zu recherchieren.

    1. Das Ideenbuch

    Ein Ideenbuch ist speziell dafür gedacht, Inspiration und Ideen festzuhalten. Hier kannst du inspirierende Wörter, Redensarten, schön klingende Namen oder Dialoge, die spontan aufgeschnappt worden sind und zu gut sind sie zu vergessen, sammeln. Ob du ein Moodboard erstellst oder einfach nur eine Sammlung von Einfällen anlegst, ein Ideenbuch ist ein hervorragendes Werkzeug, um deine Kreativität zu fördern. Du kannst es auch thematisch gestalten, indem du verschiedene Abschnitte für verschiedene Projekte oder Interessen anlegst.

    1. Das Projektjournal

    Wenn du an einem bestimmten schriftstellerischen Projekt arbeitest, kann ein Projektjournal sehr hilfreich sein. Dieses Journal enthält alle Informationen, die du für dein Projekt benötigst: Notizen, Recherchen, Skizzen und Zeitpläne. Es hilft dir, den Überblick zu behalten und deinen Fortschritt zu dokumentieren. Ein solches Journal fördert die Organisation und strukturiertes Arbeiten und sorgt dafür, dass du deine kreativen Ideen nicht aus den Augen verlierst.

    1. Das Gratitude-Journal

    Das Führen eines Gratitude-Journals kann Wunder für deine kreative Energie bewirken. Indem du jeden Tag Dinge aufschreibst, für die du dankbar bist, trainierst du deinen Geist, positiver und aufnahmefähiger für neue Ideen zu werden. Diese Praxis kann nicht nur deine allgemeine Stimmung verbessern, sondern auch deine Kreativität steigern. Wenn du dich auf das Positive konzentrierst, fällt es dir leichter, inspirierte und originelle Gedanken zu entwickeln.

    1. Der digitale kreative Notizblock

    In der heutigen digitalen Welt gibt es auch zahlreiche Apps und Programme, die dir helfen können, ein Journal zu führen. Ob Evernote, Notion oder spezielle kreative Apps wie Procreate, der digitale kreative Notizblock bietet unzählige Möglichkeiten, deine Ideen festzuhalten, egal wo du bist. Du kannst Texte, Bilder, Audioaufnahmen und sogar Videos sammeln und kreativ anpassen. Der Vorteil digitaler Journale ist die einfache Organisation und die Möglichkeit, alles schnell zu durchsuchen und es überall dabei zu haben.

    1. Das Traumtagebuch

    Ein Traumtagebuch besteht aus einem Notizbuch, in dem Träume sofort nach dem Aufwachen festgehalten werden. Die Träume, die dich in der Nacht begleiten, sind oft von einer intensiven Symbolik geprägt, die dir Hinweise auf tiefsten Gedanken, Ängste und Wünsche geben kann. Indem du sie aufschreibst, erkennst du mit der Zeit einige Muster, die du mit aktuellen Lebenssituationen in Verbindung bringen kannst. Das Aufschreiben dieser Eindrücke kann dazu beitragen emotionale Blockanden zu lösen und dem kreativen Fluss uneingeschränkt zu folgen. Träume sind sprunghaft und selten linear. Ein schöner Nebeneffekt des Traumtagebuchs ist, dass du es lernst abstrakte Gedanken und Perspektiven aufschreiben zu müssen.

    1. Das Zitatjournal

    „Mein Ziel ist, auf Papier zu bringen, was ich sehe und was ich fühle, auf die beste und einfachste Art und Weise.“ – Ernest Hemingway
    Das Zitatjournal ist eine Sammlung von Zitaten und Sprüchen, die dich lebendig fühlen lassen. Egal, ob es sich um Wörter über das Schreiben, die Liebe oder die Schönheit dreht. Alles was dich begeistert und dein wortreiches Herz berührt, darfst du pflücken und mit auf den Weg nehmen, um dich immer wieder zu motivieren.

    1. Das Schreibjournal

    In diesem geht es darum, deine Schreiberfolge und Fortschritte zu dokumentieren. Ähnlich wie beim Projektjournal enthält dieses Notizen und deine Ziele. Es zeigt dir, an welchen Tagen du besonders gut in den Schreibfluss kommst und bezieht deine Schreibroutine mit ein. Ein gutes Schreibjournal lässt deinen Blick auf mögliche Blockaden fallen, sodass du sie in deinem Alltag sehen und in der Routine auf tiefer Ebene annehmen kannst. Letztendlich gibt dir ein Schreibjournal den Raum, kleine Schritte zu machen und sie anzuerkennen.
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    Das Journal für AutorInnen: Ein kreatives Werkzeug für SchriftstellerInnen

    Für AutorInnen ist das Führen verschiedener Journals weit mehr als nur einfache Notizblöcke. Sie werden zu unverzichtbaren Begleitern, die den kreativen Prozess fördern und dabei helfen, Ideen zu sammeln, Gedanken zu ordnen und den Schreibfluss zu verbessern.

    Ein Journal bietet Raum für alles – von spontanen Gedanken und Fragestellungen bis hin zu detaillierten Skizzen für Charaktere oder Handlungsstränge. Es ist der ideale Ort, um erste Inspirationen festzuhalten, ohne sie sofort bewerten oder perfektionieren zu müssen. So können auch unvollständige oder chaotische Ideen zu späteren Meisterwerken reifen.

    Darüber hinaus hilft das regelmäßige Schreiben im Journal, Schreibblockaden zu überwinden und den inneren Kritiker zum Schweigen zu bringen. Das Journaling fördert den kreativen Fluss und ermöglicht es, die eigene Stimme zu finden und weiterzuentwickeln. Für viele AutorInnen wird das Journal zu einem wertvollen Werkzeug, um nicht nur Geschichten zu erzählen, sondern auch sich selbst als SchriftstellerIn besser zu verstehen und zu wachsen.

    Kurz gesagt: Ein Journal ist nicht nur ein Notizbuch, sondern ein kreativer Raum, der die Entfaltung der Schreibidentität fördert und den Weg zu neuen literarischen Höhen ebnet.

    Du möchtest ein Schreibjournal für deine Schreibroutine verwenden? Dann melde dich zu unserem Webinar am 27. April 2025 um 18 Uhr an und wir stellen dir unser Wortreich Schreibjournal vor!

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    Figurenentwicklung mithilfe der Astrologie

    Figurenentwicklung mithilfe der Astrologie

    Was haben ein goldenes Vlies, Stier-Springen und Angelina Jolie gemeinsam?

    Astrologie, Sternzeichen und Aszendent: Ein Blick in die Sterne

    Die Astrologie ist eine faszinierende Praxis, die sich mit der Deutung von Himmelskörpern und deren Einfluss auf unser Leben beschäftigt. Doch was steckt hinter der Magie der Sternzeichen, und wie kann dieses uralte System in den kreativen Prozess des Romanschreibens einfließen? Seit Jahrhunderten versuchen Menschen, die Geheimnisse des Universums zu entschlüsseln und Zusammenhänge zwischen den Positionen der Sterne und dem irdischen Leben zu verstehen. Sternzeichen bieten eine tiefere Einsicht in die Persönlichkeit, Verhaltensweisen und sogar Schicksale von Menschen, indem sie die Positionen der Sterne und Planeten zum Zeitpunkt ihrer Geburt betrachtet – und können somit als genialer Ausgangspunkt für die Figurenentwicklung genutzt werden. Oder auch um Dynamiken zwischen verschiedenen Figuren zu bereichern.

    Im Folgenden bekommst du einen Überblick, was sich hinter den zwei zentralen Elementen in der Astrologie, den Sternzeichen und dem Aszendent, verbirgt.

    Die Sternzeichen

    Die Sternzeichen sind die zwölf Abschnitte des Tierkreises, die in einem bestimmten Zyklus durch den Himmel wandern und im Geburtsmoment eines Menschen eine besondere Bedeutung erlangen. Diese Sternzeichen sind in der westlichen Astrologie die bekanntesten und jeder Mensch gehört einem bestimmten Sternzeichen an, je nachdem, wann er geboren wurde. Jedes Sternzeichen bringt eine Reihe von Eigenschaften und Charakterzügen mit sich, die als allgemeine Tendenzen in der Persönlichkeit eines Menschen interpretiert werden.

    1. Widder (21. März – 19. April) – Der Mutige, Führer und Abenteurer
    2. Stier (20. April – 20. Mai) – Der Bodenständige, der Sinnliche
    3. Zwillinge (21. Mai – 20. Juni) – Der kommunikative, vielseitige Denker
    4. Krebs (21. Juni – 22. Juli) – Der fürsorgliche, gefühlsbetonte Mensch
    5. Löwe (23. Juli – 22. August) – Der charismatische, stolze Anführer
    6. Jungfrau (23. August – 22. September) – Der analytische, detailverliebte Perfektionist
    7. Waage (23. September – 22. Oktober) – Der ausgleichende, diplomatische Ästhet
    8. Skorpion (23. Oktober – 21. November) – Der leidenschaftliche, tiefgründige Suchende
    9. Schütze (22. November – 21. Dezember) – Der optimistische, abenteuerlustige Philosoph
    10. Steinbock (22. Dezember – 19. Januar) – Der disziplinierte, zielstrebige Macher
    11. Wassermann (20. Januar – 18. Februar) – Der visionäre, unabhängige Denker
    12. Fische (19. Februar – 20. März) – Der einfühlsame, kreative Träumer

    Jedes dieser Zeichen wird von einem Planeten regiert, und die Stellung der Sonne in einem dieser Zeichen zum Zeitpunkt der Geburt eines Menschen soll charakteristische Eigenschaften bestimmen. Während für viele Menschen die Astrologie eine Art Spiegelbild ihrer inneren Welt ist, sehen andere sie als eine Möglichkeit, tiefer in die Psychologie von Beziehungen und Persönlichkeiten einzutauchen. Wer beispielsweise unter dem Sternzeichen Löwe geboren wurde, könnte als selbstbewusst, kreativ und voller Energie beschrieben werden, während ein Krebs als emotional, fürsorglich und intuitiv gilt.

    Der Aszendent

    Der Aszendent oder „Rising Sign“ ist das Zeichen, das zum Zeitpunkt der Geburt am östlichen Horizont aufgeht. Er repräsentiert die Art und Weise, wie wir uns der Welt zeigen, also unsere äußere Erscheinung, unser Verhalten und die Art, wie wir in neuen Situationen wahrgenommen werden. Der Aszendent beeinflusst also nicht nur die äußere Wahrnehmung, sondern auch, wie wir auf andere Menschen wirken und uns im sozialen Kontext verhalten.

    Während das Sternzeichen das „innere Wesen“ eines Menschen beschreibt, ist der Aszendent eher die „äußere Maske“. Er kann also ganz andere Eigenschaften zur Geltung bringen als das Sternzeichen, was dazu führen kann, dass Menschen mit dem gleichen Sternzeichen sehr unterschiedlich wirken. Zum Beispiel könnte jemand mit dem Sternzeichen Jungfrau, aber einem Aszendenten in Löwe, selbstbewusster und extrovertierter auftreten als jemand, dessen Aszendent in einem ruhigeren Zeichen wie Fische liegt.

    Der Aszendent wird durch den genauen Zeitpunkt und Ort der Geburt berechnet. Er verändert sich etwa alle zwei Stunden, weshalb eine präzise Geburtszeit notwendig ist, um den Aszendenten genau zu bestimmen.

    Der Zusammenhang zwischen Sternzeichen und Aszendent

    Der Sternzeichen-Aszendent-Kombination kann man eine tiefere Bedeutung beimessen. Oft wird gesagt, dass der Aszendent die Eigenschaften und Verhaltensweisen, die das Sternzeichen vorgibt, entweder verstärken, abschwächen oder verändern kann. Wenn etwa das Sternzeichen eine eher ruhige Persönlichkeit beschreibt, könnte der Aszendent in einem feurigen Zeichen wie Widder dazu führen, dass diese Person dennoch dynamisch und durchsetzungsfähig wirkt.

    Ein Beispiel: Jemand, der unter dem Sternzeichen Skorpion geboren wurde, wird oft als tiefgründig, intensiv und geheimnisvoll beschrieben. Ein Aszendent in Zwillinge könnte jedoch dazu führen, dass diese Person sehr gesellig und kommunikativ ist – Eigenschaften, die nicht sofort mit dem Skorpion in Verbindung gebracht werden.

    Weitere Faktoren in der Astrologie

    Neben dem Sternzeichen und dem Aszendenten gibt es noch viele weitere Aspekte der astrologischen Analyse, wie z.B. den Mondzeichen, die Planetenkonstellationen und die Häuser, in denen die Planeten stehen. All diese Faktoren zusammen bieten eine detaillierte Karte des „Kosmos eines Menschen“ und ermöglichen eine noch tiefere Einsicht in die Persönlichkeitsstruktur und Lebensreise eines Menschen.

    Die Ursprünge der Sternzeichen lassen sich bis zu den Babyloniern zurückverfolgen, die bereits im 2. Jahrtausend v. Chr. die ersten astrologischen Systeme entwickelten. Sie beobachteten die Bewegungen der Sterne und Planeten und ordneten ihnen bestimmte Eigenschaften und Schicksale zu. Diese frühen Astronomen teilten den Himmel in zwölf Abschnitte, die später als die Tierkreiszeichen bekannt wurden.

    Jedes Sternzeichen ist mit einer Vielzahl von Mythen und Legenden verbunden, die oft aus der griechischen und römischen Mythologie stammen. Zum Beispiel steht das Zeichen Widder (Aries) für den goldenen Widder, der in der griechischen Mythologie eine zentrale Rolle in der Geschichte von Jason und den Argonauten spielt. Der Stier (Taurus) wird oft mit dem Gott Zeus in Verbindung gebracht, der sich in einen Stier verwandelte, um Europa zu entführen.

    Die Zwillinge (Gemini) symbolisieren die Zwillingsbrüder Castor und Pollux, während der Krebs (Cancer) mit der Krebsgeschichte von Herkules verbunden ist. Jedes Zeichen erzählt eine eigene Geschichte, die nicht nur die Eigenschaften des Zeichens widerspiegelt, sondern auch tiefere menschliche Erfahrungen und Archetypen verkörpert.

    Die Rolle der Astrologie im kreativen Prozess

    Für SchriftstellerInnen ist die Astrologie eine faszinierende Quelle der Inspiration. Die Idee, dass jedes Sternzeichen eigene, charakteristische Eigenschaften hat, kann AutorInnen helfen, komplexe und facettenreiche Charaktere zu erschaffen, die tief in ihrer Persönlichkeit verwurzelt sind. Besonders bei der Entwicklung von Romanfiguren bietet die Astrologie eine Möglichkeit, individuelle Eigenheiten und Verhaltensweisen zu entwickeln, die den Charakteren Leben einhauchen und die Geschichte vorantreiben.

    Stell dir vor, du schreibst einen Roman und möchtest einen Charakter entwickeln, der sowohl unabhängig als auch visionär ist – ein klassischer Wassermann. Dieser Charakter könnte eine unerklärliche Gabe für innovative Ideen, aber gleichzeitig Schwierigkeiten haben, sich in die gesellschaftlichen Normen einzufügen. Vielleicht steht dieser Charakter vor einer großen Entscheidung, die sein Leben und das der anderen dramatisch verändern wird. Dies lässt sich wunderbar mit den astrologischen Eigenschaften eines Wassermanns kombinieren.

    Auf der anderen Seite könnte ein Charakter im Zeichen des Stiers eine bodenständige, stabile Rolle in der Geschichte spielen. Vielleicht ist dieser Charakter ein treuer Freund oder ein Familienmitglied, das nicht nur für andere sorgt, sondern auch für sein eigenes Wohlbefinden kämpft. Der Stier könnte das perfekte “Gegengewicht” zu einem impulsiven Widder oder einem melancholischen Skorpion darstellen.

    Die Sternzeichen als Werkzeug für tiefergehende Konflikte und Beziehungen

    Astrologie kann nicht nur dazu beitragen, einzelne Charaktere zu entwickeln, sondern auch die Dynamik zwischen verschiedenen Figuren zu bereichern. Wenn man die Beziehungen zwischen den Sternzeichen betrachtet, kann man feststellen, dass manche Zeichen besonders harmonisch zusammenarbeiten, während andere mit Herausforderungen und Konflikten kämpfen. Ein Widder und ein Krebs mögen sich beispielsweise in der Praxis schwertun, da der Widder oft nach vorne prescht, während der Krebs ein sensibler, fürsorglicher Mensch ist. Andererseits könnten ein Zwilling und ein Wassermann eine besonders aufregende und anregende Verbindung eingehen, da beide Zeichen für ihre intellektuelle Neugier und ihren Drang nach Freiheit bekannt sind.

    Diese astrologischen Gegensätze und Gemeinsamkeiten können nicht nur helfen, den Verlauf einer Geschichte zu bestimmen, sondern auch Konflikte und Spannungen zwischen den Figuren aufzuzeigen. Indem man astrologische Merkmale in die Charakterentwicklung einfließen lässt, kann der Autor auf subtile Weise tiefergehende emotionale und zwischenmenschliche Themen behandeln.

    Astrologie und das Romanschreiben: Ein Schlüssel für Kreativität

    Die Astrologie liefert nicht nur eine reiche Quelle für die Charakterentwicklung, sondern auch eine Möglichkeit, dem Roman schreiben Struktur und Tiefe zu verleihen. Die Sternzeichen sind mehr als nur ein Werkzeug zur Beschreibung von Persönlichkeiten; sie eröffnen eine Perspektive, wie sich Menschen und ihre Beziehungen in einer sich ständig verändernden Welt gestalten. Indem man die Eigenschaften der Sternzeichen einfließen lässt, können Schriftsteller komplexe, vielfältige Charaktere schaffen, deren Handlungen und Entscheidungen sich durch die astrologischen Einflüsse erklären und weiterentwickeln lassen.

    Die astrologische Symbolik kann dem Schreiben auch eine mystische Dimension verleihen. So könnten die Sternzeichen nicht nur als metaphorische Darstellungen von Charakteren dienen, sondern auch als Sinnbilder für die Themen der Geschichte selbst. Ein Widder könnte zum Beispiel in einem Abenteuerroman den heroischen Streiter darstellen, der gegen alle Widrigkeiten kämpft, während ein Skorpion in einem Thriller als undurchschaubarer, geheimnisvoller Gegenspieler fungieren könnte.

    Die Autorin Marah Woolf mit ihrer Trilogie Zodiac-Chroniken nimmt die Sternzeichen als Inspiration und hat das ganze Thema in der Buchserie aufgegriffen. Sowohl die Charaktere der Romane als auch die Weltenbildung basieren auf dem Wissen um die Astrologie. Falls du mit dem Gedanken spielst es ebenfalls für deinen Roman zu nutzen, findest du in der Trilogie ein hervorragendes Recherchebeispiel.

    Eine Reise zu sich selbst

    Die Astrologie kann ein spannendes Werkzeug sein, um mehr über sich selbst und die Welt um einen herum zu erfahren. Sie zeigt uns, wie wir uns selbst erleben und wie wir von anderen wahrgenommen werden, und hilft uns dabei, die verschiedenen Dimensionen unserer Persönlichkeit zu verstehen. Obwohl die Wissenschaft hinter der Astrologie umstritten ist, bietet sie viele Menschen eine wertvolle Orientierung und die Möglichkeit, sich selbst und ihre Mitmenschen besser zu begreifen.

    Die Astrologie und ihre Sternzeichen bieten nicht nur interessante Perspektiven für die Selbstreflexion und das tägliche Leben, sondern auch einen reichen Fundus für kreative Prozesse, wie das Schreiben von Romanen. Sie ermöglichen es uns AutorInnen, tiefere, vielschichtige Charaktere zu entwickeln und deren Verhaltensweisen auf eine originelle und strukturierte Weise zu erklären. Indem die Sterne als inspirierende Quelle genutzt werden, lassen sich Geschichten erschaffen, die sowohl emotionale Tiefe als auch astrologische Symbolik in sich tragen – Geschichten, die die Sterne in unserem Alltag lebendig werden lassen.

    Ob du nun in den Sternen das Schicksal siehst, einfach ein bisschen Spaß an den Interpretationen hast oder sie konkret für deine Figurenentwicklung nutzt – die Astrologie lädt dazu ein, in die unendlichen Weiten des Universums und der menschlichen Psyche einzutauchen.

    Bereit deine Charaktere noch weiter auszuarbeiten?

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    Noch nicht sicher, ob der Wortreich Campus was für dich ist? Alin Kaya ist Wortreich Campus Absolventin. Lies dir gleich Alins Erfahrungen mit dem Wortreich Campus durch und entscheide dann. >> Testimonial durchlesen

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    Geschenkideen für AutorInnen

    Geschenkideen für AutorInnen

    Noch keine Idee, wie du eine SchriftstellerIn glücklich machst?

    Du bist auf der Suche nach tollen Geschenken für eine AutorIn z.B. deine Schwester, FreundIn, PartnerIn oder Mutter? Vielleicht möchtest du dir auch selbst etwas gönnen, weil du gern schreibst? Das ist eine wunderbare Idee! Egal ob Geburtstagsgeschenk, zu Weihnachten, Ostern oder sämtlichen anderen Feiertagen, als AutorIn hat die Beschenke sicherlich spezifische Bedürfnisse und Wünsche, die ihr kreatives Schaffen unterstützen können. Hier kommen 15 Geschenkideen für großes sowie kleineres Budget, die SchriftstellerInnen erfreuen könnten*:

    1. Hochwertiges Notizbuch oder Tagebuch
      Ein edles Notizbuch mit hochwertigem Papier ist für jede AutorIn eine Freude. Vielleicht ein personalisiertes Notizbuch mit ihrem Namen oder ein Notizbuch. >> Personalisiertes Notizbuch von Mersor bestellen
    2. Schreibaccessoires
      Ein schöner Füller oder ein Set hochwertiger Stifte kann das Schreiben noch angenehmer machen. Achte darauf, dass sie ergonomisch und angenehm in der Hand liegen, falls sie viel schreibt. >> Goldenen Kugelschreiber bestellen
    3. Buchstützen
      Wenn sie viele Bücher oder Manuskripte in ihrem Arbeitsbereich hat, könnten kreative und praktische Buchstützen ein tolles Geschenk sein.
    4. Ablagefläche für Bücher Welche bessere Möglichkeit für AutorInnen sich weiterzubilden gibt es, als großartige Bücher zu lesen? Mit dieser Buchablage wird das Lesen im Bett noch angenehmer. >> Buchablage bestellen
    5. Leselampe oder Schreibtischbeleuchtung
      Eine verstellbare Schreibtischlampe, die das richtige Licht für langes Schreiben bietet, könnte sehr praktisch sein. Oder wie wäre es mit einer richtig stilvollen Bibliothekslampe, wie man sie in französischen Bibliotheken findet? >> Bibliotekslampe bestellen
    6. Ein personalisiertes Lesezeichen
      Du könntest ihr ein Lesezeichen mit einer besonderen Gravur schenken – vielleicht mit einem Zitat aus ihrem eigenen Werk oder einem literarischen Lieblingszitat. >> Stilvolle Lesezeichen bestellen
    7. Abonnement für eine Zeitschrift für AutorInnen Wie wärs mit einem Abo vom Magazin „Federwelt“ >> Abo abschließen
    8. Ein Schreib-Tool
      Ein digitales Schreib-Tool wie Papyrus könnte ihr als Autorin weiterhelfen. Das ist eine Software, die SchriftstellerInnen beim Schreiben des Romanprojekts unterstützt (von der Planung, übers Schreiben und Überarbeiten, bis hin zum Erstellen von eBook-Formaten). Hier solltest du dich ggf. mit der Beschenkten vorher abstimmen. Manche mögen keinen „Technikfirlefanz“, andere wiederum empfinden die grafische und visuelle Aufbereitung als Erleichterung. >> Zur Website von Papyrus
    9. Ein Online-Kurs Wie wär‘s mit unserem Online-Kurs, dem Wortreich Campus? Der Online-Kurs ist perfekt geeignet für alle, die eine Romanidee im Kopf haben und diese zu Papier bringen wollen. Er ist für alle, die einen Alltag mit vielen Aufgaben zu bewältigen haben. Alle neun Module sind sofort und on-demand verfügbar. Die TeilnehmerInnen erwartet:
    • Module zur Entwicklung des Creative Midnsets, um sich und ihre Kreativität zu steuern
    • Unterstützung beim Schreibflow, sowie bei der Entwicklung des individuellen Ausdruck & Lebensstil als AutorIn
    • Das schriftstellerische Wissen an einem Ort: alles zu Figuren, Plotten, Genres, Dramaturgie usw.

    >> Wortreich Campus bestellen

    1. Kreativitätsfördernde Geschenke Ein Geschenk, das ihre kreative Arbeit unterstützt, wie ein Inspirationsbuch, könnte ihr sehr gefallen. Wie wäre es mit kreativen und zum Nachdenken anregenden Impulsen? Genau dafür haben wir unser Buch „Affirmationen für Autorinnen & Autoren“ konzipiert. Mit 52 positiven Aussagesätzen führt dieses Buch die LeserIn zu dem Fundament, das jede SchriftstellerIn, aufbauen darf. In Momenten des Selbstzweifels, mangelnder Unterstützung des sozialen Umfeldes oder einem “Nein” der Branche, ist eine standfeste Autorenidentität die Grundlage. Ein Buch für den Schreibflow! >> Buch bestellen
    1. Literarische Schmuckstücke
      Schmuckstücke, die mit Literatur zu tun haben, wie eine Kette mit einem Zitat, einer Schreibfeder oder einem kleinen Buchanhänger, sind eine tolle Möglichkeit, ihre Leidenschaft zu ehren. >> Kette mit Buchgravur bestellen
    2. Ein literarisches Erlebnis
      Vielleicht gibt es eine Lesung oder ein literarisches Event, das sie besuchen könnte. Du könntest ihr Tickets schenken, um ihr kreatives Schaffen zu fördern. Schau dazu mal in die örtlichen Bibliotheken und Büchereien. Auch in Buchhandlungen gibt es hin und wieder tolle Events und Buchvorstellungen.
    3. Inspirierende Bücher
      Ein gutes Buch, das sie noch nicht kennt, könnte eine wertvolle Inspirationsquelle sein. Z.B. ein Buch, das sie in ihrem kreativen Schaffen bestärkt, ein Klassiker oder ein Roman von einem ihrer LieblingsautorInnen. Hier unsere drei Lieblinge:
      • „Der Weg des Künstlers: Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität“ von Julia Cameron
    1. Schreibrituale kreieren
      Du könntest ihr ein Set für ein kreatives Ritual schenken: ein schönes Tee- oder Kaffeeset, um das Schreiben zu begleiten, oder spezielle Duftkerzen, die eine inspirierende Atmosphäre schaffen. Sehr geschickt sind auch ätherische Öle, die den Schreibflow anregen. Wie wäre es mit einer Kombination aus einem Diffuser und ätherischen Ölen? >> Diffuser und Öle bestellen
    1. Saisonale Dekoration und andere Kleinigkeiten, die mit Schreiben und Büchern zu tun haben Z.B. Christbaumkugeln zu Weihnachten >> Kugeln bestellen

    Überlege, was ihre persönliche Vorliebe oder ihre aktuellen Bedürfnisse als Autorin sind – das macht das Geschenk noch spezieller und passender. Wir hoffen, wir können dir mit diesen Geschenkideen helfen. Lass uns gern in den Kommentaren wissen, wie das Geschenk angekommen ist!

    *Hier werden keine Affiliate-Links verwendet.

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    Romanrecherche – Himmel oder Hölle?

    Autorentalk mit Isabel Ballmann

    Autorentalk mit Isabel Ballmann

    In diesem Interview unterhält sich Vanessa mit der angehenden Autorin Isabel Ballmann über ihren Traum vom eigenen Roman. Wie viele andere Schreibanfänger:innen hat auch Isabel eine Schublade voller verfasster Geschichten. Einem Impuls folgend durften sie zur Überarbeitung wieder heraus. Sie sprechen über Selbstzweifel, den Mut voranzuschreiben und wie sie sich durch Blockaden arbeiten. Eine ganz eigene Einstellung hat Isabel zum Thema Recherche und Perfektionismus – für manche Autor:innen die Hölle.
    Lass dich inspirieren von Isabel und hör rein!

    Im Gespräch mit Isabel und Vanessa erfährst du:

    • was Isabel übers Veröffentlichung und Verlage denkt
    • Isabels Herangehensweise an die Buchrecherche
    • wie Isabel mit Perfektionismus und kreative Arbeit umgeht
    • mehr über Isabells zukünftiges Romanprojekte

    Falls dir das Video hier nicht angezeigt wird, checke bitte deine individuellen Cookies-Einstellungen und stimme der Datenschutzverarbeitung zu. Du kannst das Interview auch direkt bei Youtube ansehen. Zu Youtube

    Recherche, Perfektionismus und humorvolle Buchtitel

    Wir hoffen sehr, dass dich der Autorentalk mit Isabel Ballmann inspiriert hat, dich sofort ranzusetzen und deine Geschichte zu Papier zu bringen.

    Mein Bauchgefühl sagt mir, wann ich genug recherchiert habe und der Stoff dann zum Schreiben reicht.

    Isabel Ballmann

    Hier findest du alle Infos zu Isabel Ballmann

    Weitere Links zur Folge:

    Wortreich Campus

    Du willst deinen Traum vom eigenen Buch endlich in die Realität umsetzen? Doch wo anfangen? Wir haben genau das Richtige für dich: In unserem Online Kurs, dem Wortreich Campus, geben wir dir alles an die Hand, was du zum Buch Schreiben brauchst: Du bekommst das schriftstellerische Wissen an die Hand wie Plotten, Dramaturgie, Recherche usw., Herangehensweisen, um deine Schreibroutine zu etablieren und entwickelst das notwendige Creative Mindset, um die Ziele mit deinem Buchprojekt zu definieren und dann Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen.

    Bereit deinen Traum vom eigenen Roman anzugehen? >> Gleich ein kostenloses Erstgespräch vereinbaren!

    Schreib uns gerne hier unter dem Beitrag, wie dir das Interview gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.

    Und denke immer daran: befreie deine Kreativität

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    Mit Tarotkarten plotten, Gottheiten und Mythologie

    Plotten mit Tarotkarten

    Autorentalk mit Alin Kaya

    Wie können Tarotkarten kreative Impulse liefern?

    In diesem Interview sprechen Vanessa und Wortreich Campus Absolventin Alin Kaya über ihre Kurzgeschichte in der Anthologie: The End – I hunt you down or die. Alin erzählt uns über ihre Schreibanfänge, erste Mentor:innen und gibt uns Einblicke in ihre Art des kreativen Schreibens. Einen besonderen Bezug gibt es zu den Figuren ihres Debütromanes und wir sprechen über Mythologie und Gottheiten. Was hat die Kurzgeschichte mit ihrem Debütroman zutun? Das findest du im Interview heraus.
    Viel Spaß beim Anhören!

    Im Gespräch mit Alin und Vanessa erfährst du:

    • wie Alin zum Schreiben gekommen ist
    • wie das Plotten mit Tarotkarten Alins Geschichten inspiriert
    • mehr über die Themen Gottheiten und Mythologie in Büchern
    • Konflikte und Themen für Figuren im Genre Dark Fantasy
    • welche Erfahrungen Alin in der Zusammenarbeit mit anderen Autor:innen gemacht hat

    Falls dir das Video hier nicht angezeigt wird, checke bitte deine individuellen Cookies-Einstellungen und stimme der Datenschutzverarbeitung zu. Du kannst das Interview auch direkt bei Youtube ansehen. Zu Youtube

    Geschichten schreiben über Göttinnen, Helden und Mythologie – dein Ding?

    Wir hoffen sehr, dass dich der Autorentalk mit Alin Kaya inspiriert hat, dich sofort ranzusetzen und deine Geschichte zu Papier zu bringen.

    Sumerische Mythen sind anders als das was man normalerweise aus der nordischen oder keltischen Mythologie kennt – ich habe mich darin verloren. Und da gab es keine andere Möglichkeit als darüber zu schreiben.

    Alin Kaya

    Alin Kaya Testimonial Wortreich Campus

    Hier findest du alle Infos zu Alin Kaya:

    Weitere Links zur Folge:

    Wortreich Campus

    Du willst deinen Traum vom eigenen Buch endlich in die Realität umsetzen? Doch wo anfangen? Wir haben genau das Richtige für dich: In unserem Online Kurs, dem Wortreich Campus, geben wir dir alles an die Hand, was du zum Buch Schreiben brauchst: Du bekommst das schriftstellerische Wissen an die Hand, Herangehensweisen, um deine Schreibroutine zu etablieren und entwickelst das notwendige Creative Mindset, um die Ziele mit deinem Buchprojekt zu definieren und dann Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen.

    Noch nicht sicher, ob der Wortreich Campus was für dich ist? Alin Kaya ist Wortreich Campus Absolventin. Lies dir gleich Alins Erfahrungen mit dem Wortreich Campus durch und entscheide dann. >> Testimonial durchlesen

    Bereit deinen Traum vom eigenen Roman anzugehen? >> Gleich ein kostenloses Erstgespräch vereinbaren!

    Schreib uns gerne hier unter dem Beitrag, wie dir das Interview gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.

    Und denke immer daran: befreie deine Kreativität

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    In Geschichten denken

    Bücherstapel

    Autorentalk mit der wunderbaren Yvonne Lacina-Blaha

    Du träumst von deiner eigenen Autorenkarriere? Dann ist diese Folge für dich! Vanessa interviewt die erfolgreiche Autorin und Journalistin Yvonne Lacina-Blaha über ihren Werdegang als kreative Schreiberin. Yvonne hat schon immer in Geschichten gedacht und an dem inneren Bedürfnis, Geschichten zu erzählen, festgehalten. Mit 35 Jahren hat sie ihr erstes Buch veröffentlicht und seitdem sind insgesamt 7 Bücher, 3 Romane, 1 Kinderbuch, 3 Sachbücher, durch ihre Hand entstanden. Im Autorentalk erzählt sie, wie sie an die unterschiedlichen Buchprojekte herangeht. Yvonne hat außerdem eine spannende Denkweise über die persönlichen Träume im Leben und rät jedem seine/ihre Träume anzugehen. Eine hemmende Angst für viele (angehende) Autor:innen sich ihrem Schreibtraum hinzugeben, ist die Annahme des Buches auf dem Markt. Auch hier hat Yvonne ermutigende Worte parat.

    Dieses Interview ist für alle, die Geschichten in sich tragen, die in die Welt hinaus müssen. Bereit zu erfahren, wie Yvonne aus ihrem Traum vom Roman schreiben einen Plan gemacht und dann umgesetzt hat?

    Im Gespräch mit Yvonne und Vanessa erfährst du:

    • warum du an deinem Träumen vom Buch schreiben festhalten solltest
    • wie Yvonne ihren Traum von der Autorenkarriere und dem Bücher schreiben umgesetzt hat
    • wie du mit der Angst vor der Annahme des Buches auf dem Markt umgehen kannst
    • Yvonnes Herangehensweise ans Roman schreiben
    • welche Freiheit und Freude das Schreiben mit sich bringt

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    Träumst du noch vom Geschichten schreiben oder schreibst du bereits?

    Wir hoffen sehr, dass dich der Autorentalk mit Yvonne Lacina-Blaha inspiriert hat, dich sofort ranzusetzen und deine Geschichte zu Papier zu bringen.

    Nenne deinen Traum nicht Traum, sondern Plan.

    Yvonne Lacina-Blaha

    Hier findest du alle Infos zu Yvonne Lacina-Blaha:

    Yvonne Lacina-Blaha ist Journalisitin und Autorin von sieben Bücher: 3 Romane, 1 Kinderbuch und 3 Sachbücher. Bekannte Werke von ihr sind u.a. Zitronen aus Fribello, Einmal Nizza und zurück und Ich liebe dich. Punkt. Trotz Ausrutscher. Wenn sie nicht gerade schreibt, ist sie gerne im Garten oder mit dem Fahrrad unterwegs. Sie lebt in Wien und im Burgenland.

    Fotocredits: Barbara Wirl

    Weitere Links zur Folge:

    Wortreich Campus

    Du willst deinen Traum vom eigenen Buch endlich in die Realität umsetzen? Doch wo anfangen? Wir haben genau das Richtige für dich: In unserem Online Kurs, dem Wortreich Campus, geben wir dir alles an die Hand, was du zum Buch Schreiben brauchst: Du bekommst das schriftstellerische Wissen an die Hand, Herangehensweisen, um deine Schreibroutine zu etablieren und entwickelst das notwendige Creative Mindset, um die Ziele mit deinem Buchprojekt zu definieren und dann Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen.

    Bereit deinen Traum vom eigenen Roman anzugehen? >> Gleich ein kostenloses Erstgespräch vereinbaren!

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    Wenn dich die Schreibmuse küsst

    Andrea Benesch

    Autorentalk mit der bezaubernden Andrea Benesch

    Viele Autor:innen und Schreibbegeisterte kennen die innere Stimme, die einem Geschichten, Figuren und Buchideen zuflüstert. Wie gehst du mit dieser Stimme um? Im Interview sprechen Andrea Benesch, Autorin von Gedichtbänden, und Vanessa über ihre innere Geschichtenerzählerin. Andrea selbst hatte keine leichte Kindheit und Jugend. In dieser dunkelsten Zeit ihres Lebens hat ihr eine Stimme zugeflüstert und Andrea hat begonnen, diese Worte niederzuschreiben. Erfahre mehr von Andreas ganz besonderen und inspirierenden Beziehung zu ihrer Muse.

    Dieses Interview ist für alle, die den kreativen Lebensstil der Autor:innen leben (möchten) und sich inspirieren lassen wollen. Auch für Autor:innen von Gedichtbänden und Kinderbüchern ist dieses Interview sehr spannend. Bereit Andreas Muse kennenzulernen?

    Im Gespräch mit Andrea und Vanessa erfährst du:

    • was die innere Geschichtenerzähler:in ist und wie du in deinem Leben Platz für sie macht
    • wer Andreas Muse ist und wie sie im Alltag mit ihr umgeht
    • wie Andrea ihre Bücher schreibt
    • welche Herausforderungen und Themen mit dem Schreiben und Veröffentlichen eines Kinderbuch kommen
    • wie Bücher und Ideen zu dir kommen

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    Hörst du auf deine Muse oder bist du noch beim Zähne putzen?

    Wir hoffen sehr, dass dich der Autorentalk mit Andrea Benesch inspiriert hat, deiner Muse genau zuzuhören und ihr zu vertrauen.

    Meine Muse liebt es mich in Situationen zu attackieren, in denen ich Probleme habe an Zettel und Stift zu kommen.

    Andrea Benesch

    Hier findest du alle Infos zu Andrea Benesch:

    Andrea Benesch ist Autorin von neun Gedichtbänden (zwei bei einem Verlag und sieben im Selfpublishing), Buchbloggerin und freiberufliche Lektorin. Sie hat Geschichte und Germanistik studiert und sagt von sich selbst, sie sei eine Leseratte. Seitdem sie 16 Jahre alt ist, rezensiert sie Bücher. Ihre Bestimmung hat sie im Lektorieren gefunden.

    Weitere Links zur Folge:

    Wortreich Campus

    In unserem Online Kurs, dem Wortreich Campus, haben wir dem Thema Autorenidentität einige Classes gewidmet. Du erfährt, wie du deine innere Geschichtenerzähler:in kennenlernst und eine nachhaltige Beziehung zu ihr aufbaust. Darüber hinaus bekommst du das schriftstellerische Wissen an die Hand, Herangehensweisen, um deine Schreibroutine zu etablieren und entwickelst das notwendige Creative Mindset, um die Ziele mit deinem Buchprojekt zu definieren und dann Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen.

    Bereit deinen Traum vom eigenen Roman anzugehen? >> Gleich ein kostenloses Erstgespräch vereinbaren!

    Schreib uns gerne hier unter dem Beitrag, wie dir das Interview gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.

    Und denke immer daran: befreie deine Kreativität

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    Mit Meditation & Affirmationen in den Schreibflow

    Mit Affirmationen und Meditation in den Schreibflow

    Wie du dich auf eine Schreibsession vorbereitest

    Kennst du das…? Du setzt dich an deinen Kreativplatz und willst schreiben, aber du kommst einfach nicht rein und dir spuken viel zu viele Gedanken durch den Kopf? Selbst erfahrene Autor:innen haben mit Schreibblockaden und Zweifeln zu kämpfen. Doch wie sie damit umgehen, ist entscheidend. Wie du liebevoll ins Schreiben kommst und die Worte mit Leichtigkeit aufs Papier fließen, erfährst du im Interview.

    Prof. Dr. Kira Klenke und Vanessa sprechen über ihre Schreibanfänge und darüber, wie du dich mithilfe von Affirmationen und Meditationen auf eine erfolgreiche Schreibsession vorbereiten kannst. Dieses Interview ist für ALLE, die kreativ schreiben, egal ob sie Autor:innen für Romane oder Sachbücher sind oder werden wollen oder sich beruflich mit Contenterstellung für Websiten, E-Mails etc. beschäftigen.

    Im Gespräch mit Kira und Vanessa erfährst du:

    • welche Erlebnisse und Glaubenssätze Schreibblockaden auslösen können
    • mit welchen Tools man sich aufs Schreiben vorbereiten kann
    • wie Meditation Menschen in den Schreibfluss bringt
    • was Affirmationen sind und wie du sie in deiner Schreibroutine einsetzen kannst
    • was Schreiben bewirken kann
    • welcher Trick die innere Chaot:in nach 5 min zur Ruhe bringt und dich in den Schreibflow versetzt

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    Bist du schon im Schreibflow oder blockierst du dich noch?

    Wir hoffen sehr, dass dich das Interview mit Kira Klenke auch so inspiriert hat, dass du dich gleich an deinen Kreativplatz setzt und intuitiv und befreit drauflos schreiben kannst. Vertraue dir und deiner inneren Autor:in, dass die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt zu dir kommen.

    Vor dem Schreiben sollte man sich bewusst ein paar Minuten hinsetzen, das Schwingungslevel anheben, im Kopf ruhig werden und das Alltagsdenken rauslassen.

    Prof. Dr. Kira Klenke

    Hier findest du alle Infos zu Prof. Dr. Kira Klenke:

    Sie hat Mathematik studiert und war 24 Jahre Professorin für Statistik an der Hochschule Hannover. Sie ist zertifizierte NLP-Lehrtrainerin und verfügt über Jahrzehnte Erfahrung als Hochschullehrerin, Seminarleiterin und Autorin. Ihr erstes Buch, ein Coaching-Ratgeber fürs Studium, war bereits wenige Wochen nach dem Erscheinen ein Amazon-Bestseller und vergriffen.

    Kira Klenke verbindet unterschiedliche Welten und Richtungen, inspiriert ihre Zuhörer und Leser mit ihrer Begeisterung, ungewöhnlichen Power und Lebendigkeit. Es ist ihr ein Herzensanliegen, Menschen dabei zu unterstützen alte, überholte Lebensmuster abzulegen und ihr volles Potenzial zu entfalten.

    Weitere Links zur Folge:

    Wortreich Campus

    In unserem Online Kurs, dem Wortreich Campus, haben wir dem Thema Schreibflow einige Classes gewidmet. Du erfährt, welche weiteren Tipps und Herangehensweisen du nutzen kannst, um dir eine funktionierende und produktive Schreibroutine zu gestalten und eine nachhaltige Beziehung zu deiner inneren Geschichtenerzähler:in aufzubauen. Darüber hinaus bekommst du das schriftstellerische Wissen an die Hand und entwickelst das notwendige Creative Mindset, um die Ziele mit deinem Buchprojekt zu definieren und dann Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen.

    Mehr über den Wortreich Campus erfahren

    Schreib uns gerne hier unter dem Beitrag wie dir das Interview gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.

    Und denke immer daran: befreie deine Kreativität

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    Tiefgründige Romanfiguren mit den Big Five erschaffen

    Tiefgründige Romanfiguren erschaffen mit den Big Five

    Eine gute Geschichte braucht eine ansprechende und einzigartige Hauptfigur, die die Leser:innen fesselt und sie auf eine unvergessliche Reise mitnimmt. Aber wie entwickelst du eine Figur, die so lebendig, realistisch und einprägsam ist, dass die Leser:in mit ihr mitlebt? Ein Ansatz ist die Verwendung der sogenannten Big Five. Diese fünf grundlegenden Dimensionen der Persönlichkeit ermöglichen es dir, Charaktere zu entwickeln, die komplexe und interessante menschliche Eigenschaften aufweisen.

    In diesem Artikel erkunden wir die Big Five und wie du sie nutzen kannst, um faszinierende Charaktere zu schaffen, die die Leser:in packen. Außerdem erfährst du, wie du die verschiedenen Facetten der Big Five verwendest, um deine Charaktere glaubhaft und in der Handlung verankert zu gestalten. Lass uns gemeinsam eintauchen in die spannende Welt der Figurenentwicklung.

    Big Five oder die fünf Faktoren des Menschen

    Um die Persönlichkeit von Figuren zu erforschen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Eine davon ist ein eigenschaftsbasierter Ansatz namens das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit, auch Big Five genannt. In fünf Dimensionen werden die Eigenschaften und deren Ausprägungsgrad eines Menschen beschrieben.
    Dieses Modell ist in der Forschung und in der Praxis akzeptiert und verbreitet. Einige Studien, auch internationale, haben die Struktur der Big Five nachgewiesen. Sie gelten als robuste und relativ stabile Persönlichkeitseigenschaften. Die Ergebnisse sind länder-, kultur- und stichprobenartig vergleichbar.

    Die Big Five der Persönlichkeit sind:

    • Offenheit für Erfahrungen
    • Gewissenhaftigkeit
    • Extraversion
    • Verträglichkeit und
    • Neurotizismus

    Im Folgenden werden sie einzeln vorgestellt und ihre weiteren Facetten angesprochen.

    Buchfiguren und deren Charaktereigenschaften anhand der Big Five

    Offenheit für Erfahrungen

    Menschen, die offen sind, lassen sich auf neue Ideen und Erfahrungen ein. Sie haben eine gute Vorstellungskraft und denken unabhängig und unkonventionell. Niedrige Werte in diesem Eigenschaftsbereich zeigen sich durch eine konventionelle Denkweise, eine Vorliebe für Vertrautes und dem Vermeiden von unbekannten Situationen.
    Facetten: Vorstellungsgabe, künstlerische Interessen, Gefühlstiefe, Experimentierfreudigkeit, intellektuelle Neugier, Toleranz für Vielfalt

    Gewissenhaftigkeit

    Diese Eigenschaft beschreibt die Selbstdisziplin und Eigenkontrolle des Menschen. Bei hohen Werten sind sie gut organisiert, fokussiert und Leben ihr Leben mit einer Planung. Sie sind leistungsorientiert und sind zuverlässig bei der Erfüllung ihrer Pflichten. Bei einer niedrigen Ausprägung sind die Menschen eher sorglos, sprunghaft in ihren Aktivitäten und unzuverlässig.
    Facetten: Kompetenzbewusst, Ordnung, Verantwortungsbewusstsein, Leistungsstreben, Selbstdisziplin, Besonnenheit

    Extraversion

    Extravertierte Personen sind gesellige Menschen. Sie sind freundlich und können sich in ihrer Kommunikation durchsetzen. Sie sind gern unter Menschen und herzlich im Umgang mit anderen. Eine optimistische Haltung ist ihnen zu Eigen und sie gehen ihr Leben aktiv und tatkräftig an. Introvertierte Menschen, also umgekehrt zu extravertiert, sind zurückhaltend. Sie beobachten gerne, sind lieber für sich und gesellschaftlich unabhängiger.
    Facetten: Herzlichkeit, Geselligkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Aktivität, Erlebnishunger, Frohsinn

    Verträglichkeit

    Diese Persönlichkeitseigenschaft ist im Zusammenhang mit sozialen Interaktionen zu verstehen. Menschen, die als verträglich gelten, wirken sympathisch. Sie vertrauen Mitmenschen, helfen und sind kooperativ. Sie kommen gut in anderen aus. Bei niedrigem Ausprägungsgrad sind Menschen skeptisch und treten anderen mit Misstrauen gegenüber. Sie sind weniger entgegenkommend und eher wettbewerbsorientiert.
    Facetten: Vertrauen in andere, Aufrichtigkeit, Altruismus, Entgegenkommen, Bescheidenheit, Mitgefühl

    Neurotizität

    Neurotizität beschreibt den Grad der (In-)Stabilität eines Menschen. Bei hohem Ausprägungsgrad schwankt die Stimmung stark, Emotionen verändern sich schnell und das Verhalten ist wenig an anderen Menschen angepasst. Sie können impulsiv, reizbar, ängstlich und befangen sein. Bei geringen Neurotizismus-Werten sind die Menschen ruhig, gelassen und passen sich an. Sie kennen ihre Emotionen und regulieren sie dementsprechend und starke emotionale Schwankungen bleiben aus.
    Facetten: Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Launenhaftigkeit/Zufriedenheit, Soziale Befangenheit, Genusssucht, Stressempfindlichkeit

    Das Schreiben und die Big Five

    Unsere Figuren sind eigene Persönlichkeiten. Es macht absolut Sinn, die Eigenschaften und Facetten der Figuren nach den Big Five zu konstruieren. Herauskommen ganzheitliche und vielschichtige Charaktere, die leicht zu verstehen und nahbar für die Leser:innen sind.

    Aufgrund der Tatsache, dass die Big Five mit Studien belegt sind, ist es sinnvoll in folgenden Genres die Figuren nach ihnen zu entwickeln:

    • Krimi
    • Thriller
    • Historische Romane
    • Biografie/Autobiografie
    • Horrorromane
    • und auch Kurzgeschichten

    Welcher Persönlichkeitstyp bist du?

    Du möchtest wissen, wie die Eigenschaften deiner Persönlichkeit sind? Hier geht’s zum Test

    Kleiner Tipp: Versetze dich in deine Figur hinein und mache den Test aus deren Perspektive. Du bekommst sofort ein Feedback und die verschiedenen Ausprägungen werden dir ohne langes Grübeln über die Figur geliefert. Viel Freude bei der Entdeckung deiner Romanpersönlichkeiten.

    Wir unterstützen dich bei der Entwicklung von tiefgründigen Charakteren

    Du möchtest mehr über Figurenentwicklung erfahren? Welche weiteren Ansatzmöglichkeiten es gibt, um fesselnde Buchcharaktere zu erschaffen? Dann melde dich bei unserem Online-Kurs, dem Wortreich Campus, an!

    Alles, was du zum kreativen Schreiben brauchst – Wissen, Strategien, Herangehensweisen und Techniken – findest du in unserem Online-Kurs.

    Lass deinen Traum vom eigenen Roman Wirklichkeit werden!

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    Motiviert bleiben und Schreibziele erreichen

    Motiviert bleiben und Schreibziele erreichen

    Wir alle haben Schreibziele. Manchmal ist es jedoch schwierig, die Motivation aufrechtzuerhalten, um die gesteckten Schreibziele zu erreichen. Ganz gleich, wie viel du dir vorgenommen hast. Im Folgenden findest du Tipps, wie du auf dem richtigen Kurs bleibst.

    Setze dir die richtigen Schreibziele (Wie wäre es mit s.m.a.r.t.en Zielen?)

    Der wichtigste und oftmals vernachlässigte Schritt ist unserer Meinung nach das bewusste Setzen von richtigen Zielen. Ein bewusstes Schreibziel kann eines sein, das den im Akronym SMART genannten Zielkriterien entspricht. Es steht für:

    S=Spezifisch

    M=Messbar

    A=Akzeptabel oder Erreichbar

    R=Realistisch

    T=Terminiert oder Zeitgebunden

    Anstelle des diffusen Ziels: „Viel mehr Schreiben“ könntest du dir zum Beispiel „täglich zwei Seiten schreiben“ als Ziel setzen. Wenn du merkst, dass du deine Ziele nicht erreichst, dann sei nicht frustriert. Setze dir realistische Ziele, damit du Erfolge erlebst und dadurch motiviert bleibst.

    Schreibpartner motivieren

    Such dir deine Leute! Selbst introvertierte Menschen (und viele Autor:innen können das wohl bestätigen) sind auf die Unterstützung von anderen Menschen angewiesen. Wenn wir anderen gegenüber Rechenschaft ablegen müssen, entwickeln wir uns schneller weiter. Natürlich geht es auch im Alleingang, aber Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen, die sich in Gruppen sportlich betätigen, länger bei der Stange bleiben. Wir sind uns sicher, dass sich das auch aufs Schreiben übertragen lässt. Schon ein einzelner Schreibpartner hilft, die Schreibroutine einzuhalten. Beim Schreiben in einer Gruppe erhältst du Inspiration sowie Tipps und Tricks für den Schreiberfolg. Angenommen, du kommst bei deinem Plot nicht weiter, weil du das Gefühl hast, dass noch etwas fehlt. Wenn du alleine schreibst, bist du vielleicht frustriert und gerätst in eine Schreibblockade. Die Tage verstreichen und schon sind es Wochen und Monate, in denen du den Stift nicht in die Hand nimmst. Wenn du dich jedoch mit jemandem über deinen Plot austauschst, kann dir jemand mit einer frischen Sicht den entscheidenden Tipp geben, damit sich dein Plot endlich richtig anfühlt.

    Eine abwechslungsreiche Schreibroutine hilft die Schreibziele zu erreichen

    Gestalte deine Schreibroutine abwechslungsreich. Du kannst sie jede Woche und jeden Tag, sogar am selben Tag verändern. Wenn sich heute eine bestimmte Affirmation, eine Meditation oder eine Sporteinheit richtig anfühlt, dann tue genau das! Wenn du schon ewig an der Entwicklung deines Antagonisten sitzt, und nicht weiter kommst, dann schreibe einen Dialog zwischen der Protagonistin und ihrer Vertrauten. Tipps und Ideen, wie du deine Schreibroutine gestalten kannst, findest du hier.

    Schreiben als natürlicher Teil vom Tagesablauf integrieren

    Denke anders. Wenn das Schreiben sich irgendwann als lästige Pflicht anfühlt, dass du einfach machen musst, dann kannst du es nicht mehr genießen und dir kann schlimmstenfalls der Schreibflow abhandenkommen. Sieh das Schreiben als festen Bestandteil deiner täglichen Routine ebenso wie z.B. das Schlafen, Pendeln zur Arbeit, Essen oder Sport. Mache das Schreiben zum Teil deines Tagesablaufs. Dann kannst du dich in die Routine „reinentspannen“ und dich darauf freuen. Mache aus „Ich muss morgen noch früher aufstehen, um vor der Arbeit noch zu schreiben“ einfach „Morgen früh nehme ich mir Zeit zum Schreiben“.

    Die Vorteile des regelmäßigen Schreibens

    Wenn das Schreiben zum ganz normalen Bestandteil deines Lebensstils wird, den du bewusst genießt, wird es dir viel leichter fallen, dich zu motivieren und deine Schreibziele zu erreichen. Halte dir auch die Vorteile des Schreibens vor Augen. Das Schreiben kann ein wichtiger Faktor für deine geistige und emotionale Gesundheit sein. So fühlst du dich besser und ausgeglichener und kannst Stress abbauen. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch diese geistige Aktivität Endorphine und Glückshormone ausgeschüttet werden, die unserem Nervensystem zugutekommen. Das hilft dir sogar dabei, besser zu schlafen. Das Schreiben kann sich positiv auf dein Leben und deinen Körper auswirken!

    Das war’s mit unseren Tipps, um motiviert zu Schreiben. Viel Erfolg beim Durchziehen!