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Wie AutorInnen mit Journals in den Schreibflow kommen

Journals für AutorInnen

Journale – oft thematisiert in der Kultur der Schreibenden und das nicht ohne Grund. Es ist ein unverzichtbares Werkzeug im Koffer der Kreativen. Ob du AutorIn, SchriftstellerIn, MusikerIn, KünstlerIn oder einfach jemand bist, der seine Gedanken erfassen möchte – ein Journal kann dir helfen, Ideen festzuhalten, Gedanken zu sortieren und deine kreativen Prozesse zu dokumentieren. In diesem Blogbeitrag werden wir einen Blick auf verschiedene Formen von Journalen für AutorInnen und geben dir Inspiration, wie du sie für deine eigenen Projekte nutzen kannst.

Journale und ihre Vorteile für unsere Denkprozesse

In einer Welt, die von ständiger Informationsflut geprägt ist, sehnen sich viele nach Wegen, den eigenen Geist zu ordnen und die Gedanken klar zu strukturieren. Die Vorteile dieser sehr alten und effektiven Methode stellen wir dir hier vor:

  • Klarheit im Denken gewinnen: Oft geraten wir in einen Strudel von Gedanken, die sich überschlagen und miteinander vermischen. Wenn man diese Gedanken nur im Kopf behält, kann es schwer sein, einen klaren Überblick zu behalten. Ein Journal hilft dabei, die Gedanken zu strukturieren und aus dem “Gedankenchaos” herauszukommen. Sobald man beginnt, seine Gedanken aufzuschreiben, wird vieles klarer und greifbarer. Man sieht Zusammenhänge, die vorher vielleicht unsichtbar waren und kann den Fokus auf das Wesentliche lenken.
  • Kreativität fördern: Das Führen eines Journals ist auch eine hervorragende Methode, um die Kreativität zu fördern. Oft entstehen die besten Ideen, wenn man einfach frei von der Leber weg schreibt und den Geist ungehindert fließen lässt. Ein Journal ermöglicht es, Gedanken zu sammeln, ohne sie sofort bewerten oder analysieren zu müssen. Dies schafft einen kreativen Raum, in dem sich neue, ungewöhnliche Ideen entwickeln können. Sei es durch Brainstorming, das Aufzeichnen von Skizzen oder das Festhalten von spontanen Eingebungen – das Journal wird zu einem Ort für kreative Entfaltung.
  • Selbstreflexion und persönliche Weiterentwicklung: Das regelmäßige Führen eines Journals hat einen starken Einfluss auf die persönliche Weiterentwicklung. Durch das Schreiben werden wir gezwungen, über uns selbst nachzudenken – unsere Handlungen, Entscheidungen und Gefühle. Dieses Nachdenken kann zu neuen Einsichten führen und dabei helfen, Muster in unserem Verhalten zu erkennen. Indem wir uns mit unseren Gedanken und Gefühlen auseinandersetzen, können wir lernen, uns selbst besser zu verstehen, uns zu hinterfragen und zu wachsen.
  • Stress abbauen und emotionale Last loswerden: Ein weiterer großer Vorteil des Journalführens ist, dass es eine Möglichkeit bietet, Stress abzubauen und emotionale Last loszulassen. Wenn wir mit schwierigen oder belastenden Gefühlen konfrontiert sind, kann das Aufschreiben dieser Gefühle eine Art Ventil sein. Es hilft, den emotionalen Druck zu verringern und eine Art emotionalen „Reinigung“ zu erleben. Viele Menschen berichten, dass sie sich nach dem Schreiben klarer und leichter fühlen. Dies kann besonders hilfreich sein, wenn man mit schwierigen Entscheidungen oder belastenden Situationen zu kämpfen hat.
  • Ziele setzen und den Fortschritt verfolgen: Ein Journal kann auch ein effektives Werkzeug sein, um Ziele zu setzen und den Fortschritt zu verfolgen. Indem man regelmäßig aufschreibt, was man erreichen möchte und wie man diese Ziele Schritt für Schritt umsetzen kann, wird der Weg dorthin klarer. Das regelmäßige Festhalten von Erfolgen, aber auch von Rückschlägen, fördert eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit den eigenen Zielen und deren Verwirklichung. Ein solches Journal ist nicht nur ein Motivations-Tool, sondern auch ein Spiegel der eigenen Entwicklung.
  • Verbesserung der Schreibfähigkeiten: Das Schreiben in einem Journal kann auch die eigenen Schreibfähigkeiten verbessern. Je mehr man schreibt, desto flüssiger und präziser wird die Ausdrucksweise. Darüber hinaus hilft das regelmäßige Schreiben dabei, den eigenen Schreibstil zu entwickeln und zu verfeinern. Für Menschen, die ihre schriftliche Kommunikation verbessern möchten, ist das Führen eines Journals eine einfache und effektive Möglichkeit, dies zu erreichen.

Die Vorteile eines Journals liegen auf der Hand. Vor allem in einer Zeit, in der wir ständig abgelenkt sind und unser Geist oft von äußeren Einflüssen überflutet wird, stellt das Schreiben in einem Journal eine wertvolle Methode dar, um wieder zu sich selbst zu finden und die eigenen Denkprozesse zu fördern. Wer du also noch nicht in die Welt des Journalführens eingetaucht bist, solltest du es vielleicht einmal ausprobieren.

So könntest du dein Journal führen

  1. Das klassische Tagebuch

Ein klassisches Tagebuch ist eine einfache, aber effektive Form des Journalings. Es lädt dazu ein, tägliche Gedanken, Erlebnisse und Emotionen festzuhalten. Für Kreative kann es eine wertvolle Übung sein, sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um zu schreiben. Das Tagebuch hilft nicht nur, den Kopf freizubekommen, sondern kann auch als Quelle für zukünftige kreative Arbeiten dienen. Oft findet man in den eigenen Aufzeichnungen Ideen für Geschichten, Gedichte oder Kunstwerke.

  1. Das Skizzenbuch

    Für visuell denkende Kreative und AutorInnen ist ein Skizzenbuch unerlässlich. Es bietet Raum für schnelle Zeichnungen, Skizzen wie eine Landkarte (bei Fantasyromanen), Portraits von wichtigen Charakteren oder visuelle Ideen. Du kannst es überall hin mitnehmen und schnell festhalten, was dir in den Sinn kommt. Viele AutorInnen nutzen Skizzenbücher als Entwurfskästen für ihre Arbeiten, die später zu größeren Projekten ausgearbeitet werden. Die Freiheit ohne Druck zu experimentieren, fördert den kreativen Fluss. AutorInnen, die diese Form eines Journals nutzen sind Natalia Méndez oder Guillaume Apollinaire. Bei letzterem entstand eine neue Kunstform, die es sich lohnt zu recherchieren.

    1. Das Ideenbuch

    Ein Ideenbuch ist speziell dafür gedacht, Inspiration und Ideen festzuhalten. Hier kannst du inspirierende Wörter, Redensarten, schön klingende Namen oder Dialoge, die spontan aufgeschnappt worden sind und zu gut sind sie zu vergessen, sammeln. Ob du ein Moodboard erstellst oder einfach nur eine Sammlung von Einfällen anlegst, ein Ideenbuch ist ein hervorragendes Werkzeug, um deine Kreativität zu fördern. Du kannst es auch thematisch gestalten, indem du verschiedene Abschnitte für verschiedene Projekte oder Interessen anlegst.

    1. Das Projektjournal

    Wenn du an einem bestimmten schriftstellerischen Projekt arbeitest, kann ein Projektjournal sehr hilfreich sein. Dieses Journal enthält alle Informationen, die du für dein Projekt benötigst: Notizen, Recherchen, Skizzen und Zeitpläne. Es hilft dir, den Überblick zu behalten und deinen Fortschritt zu dokumentieren. Ein solches Journal fördert die Organisation und strukturiertes Arbeiten und sorgt dafür, dass du deine kreativen Ideen nicht aus den Augen verlierst.

    1. Das Gratitude-Journal

    Das Führen eines Gratitude-Journals kann Wunder für deine kreative Energie bewirken. Indem du jeden Tag Dinge aufschreibst, für die du dankbar bist, trainierst du deinen Geist, positiver und aufnahmefähiger für neue Ideen zu werden. Diese Praxis kann nicht nur deine allgemeine Stimmung verbessern, sondern auch deine Kreativität steigern. Wenn du dich auf das Positive konzentrierst, fällt es dir leichter, inspirierte und originelle Gedanken zu entwickeln.

    1. Der digitale kreative Notizblock

    In der heutigen digitalen Welt gibt es auch zahlreiche Apps und Programme, die dir helfen können, ein Journal zu führen. Ob Evernote, Notion oder spezielle kreative Apps wie Procreate, der digitale kreative Notizblock bietet unzählige Möglichkeiten, deine Ideen festzuhalten, egal wo du bist. Du kannst Texte, Bilder, Audioaufnahmen und sogar Videos sammeln und kreativ anpassen. Der Vorteil digitaler Journale ist die einfache Organisation und die Möglichkeit, alles schnell zu durchsuchen und es überall dabei zu haben.

    1. Das Traumtagebuch

    Ein Traumtagebuch besteht aus einem Notizbuch, in dem Träume sofort nach dem Aufwachen festgehalten werden. Die Träume, die dich in der Nacht begleiten, sind oft von einer intensiven Symbolik geprägt, die dir Hinweise auf tiefsten Gedanken, Ängste und Wünsche geben kann. Indem du sie aufschreibst, erkennst du mit der Zeit einige Muster, die du mit aktuellen Lebenssituationen in Verbindung bringen kannst. Das Aufschreiben dieser Eindrücke kann dazu beitragen emotionale Blockanden zu lösen und dem kreativen Fluss uneingeschränkt zu folgen. Träume sind sprunghaft und selten linear. Ein schöner Nebeneffekt des Traumtagebuchs ist, dass du es lernst abstrakte Gedanken und Perspektiven aufschreiben zu müssen.

    1. Das Zitatjournal

    „Mein Ziel ist, auf Papier zu bringen, was ich sehe und was ich fühle, auf die beste und einfachste Art und Weise.“ – Ernest Hemingway
    Das Zitatjournal ist eine Sammlung von Zitaten und Sprüchen, die dich lebendig fühlen lassen. Egal, ob es sich um Wörter über das Schreiben, die Liebe oder die Schönheit dreht. Alles was dich begeistert und dein wortreiches Herz berührt, darfst du pflücken und mit auf den Weg nehmen, um dich immer wieder zu motivieren.

    1. Das Schreibjournal

    In diesem geht es darum, deine Schreiberfolge und Fortschritte zu dokumentieren. Ähnlich wie beim Projektjournal enthält dieses Notizen und deine Ziele. Es zeigt dir, an welchen Tagen du besonders gut in den Schreibfluss kommst und bezieht deine Schreibroutine mit ein. Ein gutes Schreibjournal lässt deinen Blick auf mögliche Blockaden fallen, sodass du sie in deinem Alltag sehen und in der Routine auf tiefer Ebene annehmen kannst. Letztendlich gibt dir ein Schreibjournal den Raum, kleine Schritte zu machen und sie anzuerkennen.
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    Das Journal für AutorInnen: Ein kreatives Werkzeug für SchriftstellerInnen

    Für AutorInnen ist das Führen verschiedener Journals weit mehr als nur einfache Notizblöcke. Sie werden zu unverzichtbaren Begleitern, die den kreativen Prozess fördern und dabei helfen, Ideen zu sammeln, Gedanken zu ordnen und den Schreibfluss zu verbessern.

    Ein Journal bietet Raum für alles – von spontanen Gedanken und Fragestellungen bis hin zu detaillierten Skizzen für Charaktere oder Handlungsstränge. Es ist der ideale Ort, um erste Inspirationen festzuhalten, ohne sie sofort bewerten oder perfektionieren zu müssen. So können auch unvollständige oder chaotische Ideen zu späteren Meisterwerken reifen.

    Darüber hinaus hilft das regelmäßige Schreiben im Journal, Schreibblockaden zu überwinden und den inneren Kritiker zum Schweigen zu bringen. Das Journaling fördert den kreativen Fluss und ermöglicht es, die eigene Stimme zu finden und weiterzuentwickeln. Für viele AutorInnen wird das Journal zu einem wertvollen Werkzeug, um nicht nur Geschichten zu erzählen, sondern auch sich selbst als SchriftstellerIn besser zu verstehen und zu wachsen.

    Kurz gesagt: Ein Journal ist nicht nur ein Notizbuch, sondern ein kreativer Raum, der die Entfaltung der Schreibidentität fördert und den Weg zu neuen literarischen Höhen ebnet.

    Du möchtest ein Schreibjournal für deine Schreibroutine verwenden? Dann melde dich zu unserem Webinar am 27. April 2025 um 18 Uhr an und wir stellen dir unser Wortreich Schreibjournal vor!

    Schritt 1: Hol dir das Wortreich Schreibjournal <<Hier downloaden>>

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    Schritt 3: Webinar anschauen! Wir erklären dir schrittweise, wie du das Schreibjournal ausfüllst und optimal in deine Schreibroutine einfügen kannst. Let it flow!

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    Figurenentwicklung mithilfe der Astrologie

    Figurenentwicklung mithilfe der Astrologie

    Was haben ein goldenes Vlies, Stier-Springen und Angelina Jolie gemeinsam?

    Astrologie, Sternzeichen und Aszendent: Ein Blick in die Sterne

    Die Astrologie ist eine faszinierende Praxis, die sich mit der Deutung von Himmelskörpern und deren Einfluss auf unser Leben beschäftigt. Doch was steckt hinter der Magie der Sternzeichen, und wie kann dieses uralte System in den kreativen Prozess des Romanschreibens einfließen? Seit Jahrhunderten versuchen Menschen, die Geheimnisse des Universums zu entschlüsseln und Zusammenhänge zwischen den Positionen der Sterne und dem irdischen Leben zu verstehen. Sternzeichen bieten eine tiefere Einsicht in die Persönlichkeit, Verhaltensweisen und sogar Schicksale von Menschen, indem sie die Positionen der Sterne und Planeten zum Zeitpunkt ihrer Geburt betrachtet – und können somit als genialer Ausgangspunkt für die Figurenentwicklung genutzt werden. Oder auch um Dynamiken zwischen verschiedenen Figuren zu bereichern.

    Im Folgenden bekommst du einen Überblick, was sich hinter den zwei zentralen Elementen in der Astrologie, den Sternzeichen und dem Aszendent, verbirgt.

    Die Sternzeichen

    Die Sternzeichen sind die zwölf Abschnitte des Tierkreises, die in einem bestimmten Zyklus durch den Himmel wandern und im Geburtsmoment eines Menschen eine besondere Bedeutung erlangen. Diese Sternzeichen sind in der westlichen Astrologie die bekanntesten und jeder Mensch gehört einem bestimmten Sternzeichen an, je nachdem, wann er geboren wurde. Jedes Sternzeichen bringt eine Reihe von Eigenschaften und Charakterzügen mit sich, die als allgemeine Tendenzen in der Persönlichkeit eines Menschen interpretiert werden.

    1. Widder (21. März – 19. April) – Der Mutige, Führer und Abenteurer
    2. Stier (20. April – 20. Mai) – Der Bodenständige, der Sinnliche
    3. Zwillinge (21. Mai – 20. Juni) – Der kommunikative, vielseitige Denker
    4. Krebs (21. Juni – 22. Juli) – Der fürsorgliche, gefühlsbetonte Mensch
    5. Löwe (23. Juli – 22. August) – Der charismatische, stolze Anführer
    6. Jungfrau (23. August – 22. September) – Der analytische, detailverliebte Perfektionist
    7. Waage (23. September – 22. Oktober) – Der ausgleichende, diplomatische Ästhet
    8. Skorpion (23. Oktober – 21. November) – Der leidenschaftliche, tiefgründige Suchende
    9. Schütze (22. November – 21. Dezember) – Der optimistische, abenteuerlustige Philosoph
    10. Steinbock (22. Dezember – 19. Januar) – Der disziplinierte, zielstrebige Macher
    11. Wassermann (20. Januar – 18. Februar) – Der visionäre, unabhängige Denker
    12. Fische (19. Februar – 20. März) – Der einfühlsame, kreative Träumer

    Jedes dieser Zeichen wird von einem Planeten regiert, und die Stellung der Sonne in einem dieser Zeichen zum Zeitpunkt der Geburt eines Menschen soll charakteristische Eigenschaften bestimmen. Während für viele Menschen die Astrologie eine Art Spiegelbild ihrer inneren Welt ist, sehen andere sie als eine Möglichkeit, tiefer in die Psychologie von Beziehungen und Persönlichkeiten einzutauchen. Wer beispielsweise unter dem Sternzeichen Löwe geboren wurde, könnte als selbstbewusst, kreativ und voller Energie beschrieben werden, während ein Krebs als emotional, fürsorglich und intuitiv gilt.

    Der Aszendent

    Der Aszendent oder „Rising Sign“ ist das Zeichen, das zum Zeitpunkt der Geburt am östlichen Horizont aufgeht. Er repräsentiert die Art und Weise, wie wir uns der Welt zeigen, also unsere äußere Erscheinung, unser Verhalten und die Art, wie wir in neuen Situationen wahrgenommen werden. Der Aszendent beeinflusst also nicht nur die äußere Wahrnehmung, sondern auch, wie wir auf andere Menschen wirken und uns im sozialen Kontext verhalten.

    Während das Sternzeichen das „innere Wesen“ eines Menschen beschreibt, ist der Aszendent eher die „äußere Maske“. Er kann also ganz andere Eigenschaften zur Geltung bringen als das Sternzeichen, was dazu führen kann, dass Menschen mit dem gleichen Sternzeichen sehr unterschiedlich wirken. Zum Beispiel könnte jemand mit dem Sternzeichen Jungfrau, aber einem Aszendenten in Löwe, selbstbewusster und extrovertierter auftreten als jemand, dessen Aszendent in einem ruhigeren Zeichen wie Fische liegt.

    Der Aszendent wird durch den genauen Zeitpunkt und Ort der Geburt berechnet. Er verändert sich etwa alle zwei Stunden, weshalb eine präzise Geburtszeit notwendig ist, um den Aszendenten genau zu bestimmen.

    Der Zusammenhang zwischen Sternzeichen und Aszendent

    Der Sternzeichen-Aszendent-Kombination kann man eine tiefere Bedeutung beimessen. Oft wird gesagt, dass der Aszendent die Eigenschaften und Verhaltensweisen, die das Sternzeichen vorgibt, entweder verstärken, abschwächen oder verändern kann. Wenn etwa das Sternzeichen eine eher ruhige Persönlichkeit beschreibt, könnte der Aszendent in einem feurigen Zeichen wie Widder dazu führen, dass diese Person dennoch dynamisch und durchsetzungsfähig wirkt.

    Ein Beispiel: Jemand, der unter dem Sternzeichen Skorpion geboren wurde, wird oft als tiefgründig, intensiv und geheimnisvoll beschrieben. Ein Aszendent in Zwillinge könnte jedoch dazu führen, dass diese Person sehr gesellig und kommunikativ ist – Eigenschaften, die nicht sofort mit dem Skorpion in Verbindung gebracht werden.

    Weitere Faktoren in der Astrologie

    Neben dem Sternzeichen und dem Aszendenten gibt es noch viele weitere Aspekte der astrologischen Analyse, wie z.B. den Mondzeichen, die Planetenkonstellationen und die Häuser, in denen die Planeten stehen. All diese Faktoren zusammen bieten eine detaillierte Karte des „Kosmos eines Menschen“ und ermöglichen eine noch tiefere Einsicht in die Persönlichkeitsstruktur und Lebensreise eines Menschen.

    Die Ursprünge der Sternzeichen lassen sich bis zu den Babyloniern zurückverfolgen, die bereits im 2. Jahrtausend v. Chr. die ersten astrologischen Systeme entwickelten. Sie beobachteten die Bewegungen der Sterne und Planeten und ordneten ihnen bestimmte Eigenschaften und Schicksale zu. Diese frühen Astronomen teilten den Himmel in zwölf Abschnitte, die später als die Tierkreiszeichen bekannt wurden.

    Jedes Sternzeichen ist mit einer Vielzahl von Mythen und Legenden verbunden, die oft aus der griechischen und römischen Mythologie stammen. Zum Beispiel steht das Zeichen Widder (Aries) für den goldenen Widder, der in der griechischen Mythologie eine zentrale Rolle in der Geschichte von Jason und den Argonauten spielt. Der Stier (Taurus) wird oft mit dem Gott Zeus in Verbindung gebracht, der sich in einen Stier verwandelte, um Europa zu entführen.

    Die Zwillinge (Gemini) symbolisieren die Zwillingsbrüder Castor und Pollux, während der Krebs (Cancer) mit der Krebsgeschichte von Herkules verbunden ist. Jedes Zeichen erzählt eine eigene Geschichte, die nicht nur die Eigenschaften des Zeichens widerspiegelt, sondern auch tiefere menschliche Erfahrungen und Archetypen verkörpert.

    Die Rolle der Astrologie im kreativen Prozess

    Für SchriftstellerInnen ist die Astrologie eine faszinierende Quelle der Inspiration. Die Idee, dass jedes Sternzeichen eigene, charakteristische Eigenschaften hat, kann AutorInnen helfen, komplexe und facettenreiche Charaktere zu erschaffen, die tief in ihrer Persönlichkeit verwurzelt sind. Besonders bei der Entwicklung von Romanfiguren bietet die Astrologie eine Möglichkeit, individuelle Eigenheiten und Verhaltensweisen zu entwickeln, die den Charakteren Leben einhauchen und die Geschichte vorantreiben.

    Stell dir vor, du schreibst einen Roman und möchtest einen Charakter entwickeln, der sowohl unabhängig als auch visionär ist – ein klassischer Wassermann. Dieser Charakter könnte eine unerklärliche Gabe für innovative Ideen, aber gleichzeitig Schwierigkeiten haben, sich in die gesellschaftlichen Normen einzufügen. Vielleicht steht dieser Charakter vor einer großen Entscheidung, die sein Leben und das der anderen dramatisch verändern wird. Dies lässt sich wunderbar mit den astrologischen Eigenschaften eines Wassermanns kombinieren.

    Auf der anderen Seite könnte ein Charakter im Zeichen des Stiers eine bodenständige, stabile Rolle in der Geschichte spielen. Vielleicht ist dieser Charakter ein treuer Freund oder ein Familienmitglied, das nicht nur für andere sorgt, sondern auch für sein eigenes Wohlbefinden kämpft. Der Stier könnte das perfekte “Gegengewicht” zu einem impulsiven Widder oder einem melancholischen Skorpion darstellen.

    Die Sternzeichen als Werkzeug für tiefergehende Konflikte und Beziehungen

    Astrologie kann nicht nur dazu beitragen, einzelne Charaktere zu entwickeln, sondern auch die Dynamik zwischen verschiedenen Figuren zu bereichern. Wenn man die Beziehungen zwischen den Sternzeichen betrachtet, kann man feststellen, dass manche Zeichen besonders harmonisch zusammenarbeiten, während andere mit Herausforderungen und Konflikten kämpfen. Ein Widder und ein Krebs mögen sich beispielsweise in der Praxis schwertun, da der Widder oft nach vorne prescht, während der Krebs ein sensibler, fürsorglicher Mensch ist. Andererseits könnten ein Zwilling und ein Wassermann eine besonders aufregende und anregende Verbindung eingehen, da beide Zeichen für ihre intellektuelle Neugier und ihren Drang nach Freiheit bekannt sind.

    Diese astrologischen Gegensätze und Gemeinsamkeiten können nicht nur helfen, den Verlauf einer Geschichte zu bestimmen, sondern auch Konflikte und Spannungen zwischen den Figuren aufzuzeigen. Indem man astrologische Merkmale in die Charakterentwicklung einfließen lässt, kann der Autor auf subtile Weise tiefergehende emotionale und zwischenmenschliche Themen behandeln.

    Astrologie und das Romanschreiben: Ein Schlüssel für Kreativität

    Die Astrologie liefert nicht nur eine reiche Quelle für die Charakterentwicklung, sondern auch eine Möglichkeit, dem Roman schreiben Struktur und Tiefe zu verleihen. Die Sternzeichen sind mehr als nur ein Werkzeug zur Beschreibung von Persönlichkeiten; sie eröffnen eine Perspektive, wie sich Menschen und ihre Beziehungen in einer sich ständig verändernden Welt gestalten. Indem man die Eigenschaften der Sternzeichen einfließen lässt, können Schriftsteller komplexe, vielfältige Charaktere schaffen, deren Handlungen und Entscheidungen sich durch die astrologischen Einflüsse erklären und weiterentwickeln lassen.

    Die astrologische Symbolik kann dem Schreiben auch eine mystische Dimension verleihen. So könnten die Sternzeichen nicht nur als metaphorische Darstellungen von Charakteren dienen, sondern auch als Sinnbilder für die Themen der Geschichte selbst. Ein Widder könnte zum Beispiel in einem Abenteuerroman den heroischen Streiter darstellen, der gegen alle Widrigkeiten kämpft, während ein Skorpion in einem Thriller als undurchschaubarer, geheimnisvoller Gegenspieler fungieren könnte.

    Die Autorin Marah Woolf mit ihrer Trilogie Zodiac-Chroniken nimmt die Sternzeichen als Inspiration und hat das ganze Thema in der Buchserie aufgegriffen. Sowohl die Charaktere der Romane als auch die Weltenbildung basieren auf dem Wissen um die Astrologie. Falls du mit dem Gedanken spielst es ebenfalls für deinen Roman zu nutzen, findest du in der Trilogie ein hervorragendes Recherchebeispiel.

    Eine Reise zu sich selbst

    Die Astrologie kann ein spannendes Werkzeug sein, um mehr über sich selbst und die Welt um einen herum zu erfahren. Sie zeigt uns, wie wir uns selbst erleben und wie wir von anderen wahrgenommen werden, und hilft uns dabei, die verschiedenen Dimensionen unserer Persönlichkeit zu verstehen. Obwohl die Wissenschaft hinter der Astrologie umstritten ist, bietet sie viele Menschen eine wertvolle Orientierung und die Möglichkeit, sich selbst und ihre Mitmenschen besser zu begreifen.

    Die Astrologie und ihre Sternzeichen bieten nicht nur interessante Perspektiven für die Selbstreflexion und das tägliche Leben, sondern auch einen reichen Fundus für kreative Prozesse, wie das Schreiben von Romanen. Sie ermöglichen es uns AutorInnen, tiefere, vielschichtige Charaktere zu entwickeln und deren Verhaltensweisen auf eine originelle und strukturierte Weise zu erklären. Indem die Sterne als inspirierende Quelle genutzt werden, lassen sich Geschichten erschaffen, die sowohl emotionale Tiefe als auch astrologische Symbolik in sich tragen – Geschichten, die die Sterne in unserem Alltag lebendig werden lassen.

    Ob du nun in den Sternen das Schicksal siehst, einfach ein bisschen Spaß an den Interpretationen hast oder sie konkret für deine Figurenentwicklung nutzt – die Astrologie lädt dazu ein, in die unendlichen Weiten des Universums und der menschlichen Psyche einzutauchen.

    Bereit deine Charaktere noch weiter auszuarbeiten?

    Du willst deinen Traum vom eigenen Buch endlich in die Realität umsetzen? Doch wo anfangen? Wir haben genau das Richtige für dich: In unserem Online Kurs, dem Wortreich Campus, geben wir dir alles an die Hand, was du zum Buch Schreiben brauchst: Du bekommst das schriftstellerische Wissen an die Hand (wie z.B. Figurenentwicklung, Plotten, Dramaturgie), Herangehensweisen, um deine Schreibroutine zu etablieren und entwickelst das notwendige Creative Mindset, um die Ziele mit deinem Buchprojekt zu definieren und dann Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen.

    Noch nicht sicher, ob der Wortreich Campus was für dich ist? Alin Kaya ist Wortreich Campus Absolventin. Lies dir gleich Alins Erfahrungen mit dem Wortreich Campus durch und entscheide dann. >> Testimonial durchlesen

    Bereit deinen Traum vom eigenen Roman anzugehen? >> Gleich ein kostenloses Erstgespräch vereinbaren!

    Und denke immer daran: befreie deine Kreativität

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    Geschenkideen für AutorInnen

    Geschenkideen für AutorInnen

    Noch keine Idee, wie du eine SchriftstellerIn glücklich machst?

    Du bist auf der Suche nach tollen Geschenken für eine AutorIn z.B. deine Schwester, FreundIn, PartnerIn oder Mutter? Vielleicht möchtest du dir auch selbst etwas gönnen, weil du gern schreibst? Das ist eine wunderbare Idee! Egal ob Geburtstagsgeschenk, zu Weihnachten, Ostern oder sämtlichen anderen Feiertagen, als AutorIn hat die Beschenke sicherlich spezifische Bedürfnisse und Wünsche, die ihr kreatives Schaffen unterstützen können. Hier kommen 15 Geschenkideen für großes sowie kleineres Budget, die SchriftstellerInnen erfreuen könnten*:

    1. Hochwertiges Notizbuch oder Tagebuch
      Ein edles Notizbuch mit hochwertigem Papier ist für jede AutorIn eine Freude. Vielleicht ein personalisiertes Notizbuch mit ihrem Namen oder ein Notizbuch. >> Personalisiertes Notizbuch von Mersor bestellen
    2. Schreibaccessoires
      Ein schöner Füller oder ein Set hochwertiger Stifte kann das Schreiben noch angenehmer machen. Achte darauf, dass sie ergonomisch und angenehm in der Hand liegen, falls sie viel schreibt. >> Goldenen Kugelschreiber bestellen
    3. Buchstützen
      Wenn sie viele Bücher oder Manuskripte in ihrem Arbeitsbereich hat, könnten kreative und praktische Buchstützen ein tolles Geschenk sein.
    4. Ablagefläche für Bücher Welche bessere Möglichkeit für AutorInnen sich weiterzubilden gibt es, als großartige Bücher zu lesen? Mit dieser Buchablage wird das Lesen im Bett noch angenehmer. >> Buchablage bestellen
    5. Leselampe oder Schreibtischbeleuchtung
      Eine verstellbare Schreibtischlampe, die das richtige Licht für langes Schreiben bietet, könnte sehr praktisch sein. Oder wie wäre es mit einer richtig stilvollen Bibliothekslampe, wie man sie in französischen Bibliotheken findet? >> Bibliotekslampe bestellen
    6. Ein personalisiertes Lesezeichen
      Du könntest ihr ein Lesezeichen mit einer besonderen Gravur schenken – vielleicht mit einem Zitat aus ihrem eigenen Werk oder einem literarischen Lieblingszitat. >> Stilvolle Lesezeichen bestellen
    7. Abonnement für eine Zeitschrift für AutorInnen Wie wärs mit einem Abo vom Magazin „Federwelt“ >> Abo abschließen
    8. Ein Schreib-Tool
      Ein digitales Schreib-Tool wie Papyrus könnte ihr als Autorin weiterhelfen. Das ist eine Software, die SchriftstellerInnen beim Schreiben des Romanprojekts unterstützt (von der Planung, übers Schreiben und Überarbeiten, bis hin zum Erstellen von eBook-Formaten). Hier solltest du dich ggf. mit der Beschenkten vorher abstimmen. Manche mögen keinen „Technikfirlefanz“, andere wiederum empfinden die grafische und visuelle Aufbereitung als Erleichterung. >> Zur Website von Papyrus
    9. Ein Online-Kurs Wie wär‘s mit unserem Online-Kurs, dem Wortreich Campus? Der Online-Kurs ist perfekt geeignet für alle, die eine Romanidee im Kopf haben und diese zu Papier bringen wollen. Er ist für alle, die einen Alltag mit vielen Aufgaben zu bewältigen haben. Alle neun Module sind sofort und on-demand verfügbar. Die TeilnehmerInnen erwartet:
    • Module zur Entwicklung des Creative Midnsets, um sich und ihre Kreativität zu steuern
    • Unterstützung beim Schreibflow, sowie bei der Entwicklung des individuellen Ausdruck & Lebensstil als AutorIn
    • Das schriftstellerische Wissen an einem Ort: alles zu Figuren, Plotten, Genres, Dramaturgie usw.

    >> Wortreich Campus bestellen

    1. Kreativitätsfördernde Geschenke Ein Geschenk, das ihre kreative Arbeit unterstützt, wie ein Inspirationsbuch, könnte ihr sehr gefallen. Wie wäre es mit kreativen und zum Nachdenken anregenden Impulsen? Genau dafür haben wir unser Buch „Affirmationen für Autorinnen & Autoren“ konzipiert. Mit 52 positiven Aussagesätzen führt dieses Buch die LeserIn zu dem Fundament, das jede SchriftstellerIn, aufbauen darf. In Momenten des Selbstzweifels, mangelnder Unterstützung des sozialen Umfeldes oder einem “Nein” der Branche, ist eine standfeste Autorenidentität die Grundlage. Ein Buch für den Schreibflow! >> Buch bestellen
    1. Literarische Schmuckstücke
      Schmuckstücke, die mit Literatur zu tun haben, wie eine Kette mit einem Zitat, einer Schreibfeder oder einem kleinen Buchanhänger, sind eine tolle Möglichkeit, ihre Leidenschaft zu ehren. >> Kette mit Buchgravur bestellen
    2. Ein literarisches Erlebnis
      Vielleicht gibt es eine Lesung oder ein literarisches Event, das sie besuchen könnte. Du könntest ihr Tickets schenken, um ihr kreatives Schaffen zu fördern. Schau dazu mal in die örtlichen Bibliotheken und Büchereien. Auch in Buchhandlungen gibt es hin und wieder tolle Events und Buchvorstellungen.
    3. Inspirierende Bücher
      Ein gutes Buch, das sie noch nicht kennt, könnte eine wertvolle Inspirationsquelle sein. Z.B. ein Buch, das sie in ihrem kreativen Schaffen bestärkt, ein Klassiker oder ein Roman von einem ihrer LieblingsautorInnen. Hier unsere drei Lieblinge:
      • „Der Weg des Künstlers: Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität“ von Julia Cameron
    1. Schreibrituale kreieren
      Du könntest ihr ein Set für ein kreatives Ritual schenken: ein schönes Tee- oder Kaffeeset, um das Schreiben zu begleiten, oder spezielle Duftkerzen, die eine inspirierende Atmosphäre schaffen. Sehr geschickt sind auch ätherische Öle, die den Schreibflow anregen. Wie wäre es mit einer Kombination aus einem Diffuser und ätherischen Ölen? >> Diffuser und Öle bestellen
    1. Saisonale Dekoration und andere Kleinigkeiten, die mit Schreiben und Büchern zu tun haben Z.B. Christbaumkugeln zu Weihnachten >> Kugeln bestellen

    Überlege, was ihre persönliche Vorliebe oder ihre aktuellen Bedürfnisse als Autorin sind – das macht das Geschenk noch spezieller und passender. Wir hoffen, wir können dir mit diesen Geschenkideen helfen. Lass uns gern in den Kommentaren wissen, wie das Geschenk angekommen ist!

    *Hier werden keine Affiliate-Links verwendet.

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    Tipps, wie du beim Schreiben deine Muse findest

    Viele kreative Potenziale beim Schreiben entstehen in der Interaktion mit Musen, die uns inspirieren.

    Inspiration ist ein fast unbestimmbarer, jedoch unzertrennlicher Aspekt des kreativen Prozesses. Gerne schaue ich in andere kulturelle Phänomene, um praktische Anleitungen für meinen Schreiballtag zu finden. Im Jahr 2018 bin ich in die Welt des Alten Griechenlandes abgetaucht und eine Anschauung finde ich interessant und nutzbar. Die Menschen dieser Zeit glaubten, dass jede Erschaffung, egal ob artistisch oder wissenschaftlich, motiviert war von den Göttinnen, die als buchstäbliche Verkörperung der Inspiration angesehen wurden. Das waren die Musen – die Vermittlerinnen des kreativen Funkens.

    Wer ist deine Muse?

    Ein interessantes Konzept, wenn du mich fragst. Auch wenn sie in unserem Zeitalter andere diverse Formen annehmen. Wie treffen wir unsere Musen in der heutigen Zeit? Es kann deine beste Freundin sein. Es kann deine Mentor:in sein. Ein Speaker. Rücken wir weg von Personen. Dein derzeitiger Lebensstil kann als Muse dienen. Ein Bild, das in deinem Wohnzimmer hängt. Ein Musikstück. Ein Buch, das dein Leben verändert hat. Die Liste wird länger und länger, je öfter du dich mit deiner Muse verbindest. All das hat das Potenzial, unseren Geist aufzuwecken und auf Wanderschaft zu schicken. Als Autor:innen verlassen wir uns auf Musen, die unsere Tatkraft während des kreativen Prozesses bestärken.

    Kontakt zur Muse

    Viele Menschen gehen ahnungslos durch das Leben. Ohne direkten Kontakt zu ihrer Muse. Dieser Mangel an Wahrnehmung kann entstehen durch den Glauben, dass wir nur eine Muse haben, die mit uns durch unser Leben geht. Die Wahrheit ist allerdings, dass es multiple Musen gibt, die uns gleichzeitig inspirieren und sogar kommen und gehen, je nach Bedarf des Momentes. Woher weißt du, wann du eine Muse getroffen hast? Es ist eine Kraft, die dich mutig macht. Mutig genug, deinen Horizont der Kreativität zu erweitern und anzureichern. Die Anwesenheit dieser Kraft wird deine Selbstzweifel ausradieren und dich motivieren deinen Gedanken und Gefühlen Form zu verleihen. Solltest du deiner Muse entkommen, gibt es Schritte, die du gehen kannst, um die Chance zu erhöhen unter ihren inspirierenden Einfluss zu kommen.

    Was du tun kannst, um deine Muse zu finden

    • Umgebe dich mit Gleichgesinnten.
    • Achte auf einen kreativen Arbeitsplatz — dein Kreativplatz.
    • Vertiefe dich in verschiedenen Kulturen, wie z.B. das Alte Griechenland.
    • Lies viel und ausgewogen.
    • Meditiere.
    • Verbring Zeit in der Natur.
    • Bewege deinen Körper auf natürliche Art und Weise.
    • Such dir kreative Orte.
    • Achte auf die Schönheit — sie ist in allem.

    All diese Schritte bauen eine Brücke zu deiner Muse und du wirst bei Zeit mit ihr interagieren.

    Muse gefunden, was jetzt?

    Sobald du deine Muse identifiziert hast, nimm sie an und lass dich fallen in ihrer kreativen Unterstützung. Ich gehe sogar so weit zusagen, dass du ihre Präsenz in deinem Alltag bewusst fordern solltest. Es ist egal, was du erschaffst. Du wirst sehen, dass weder Angst noch deine innere Chaotin in dieses Hochgefühl vordringen können. Denn dieses wundervolle Hochgefühl geht Hand in Hand mit dem Prozess eine kreative Idee in etwas umzuwandeln, woran sich die ganze Welt erfreuen kann.

    Let it flow! Möchtest auch du dir den Traum vom eigenen Roman verwirklichen? Wir zeigen dir, wie man kreative Gedanken in Schreibprozesse kanalisiert. Lerne mit uns Schritt für Schritt dein Buch zu schreiben.

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