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Wie AutorInnen mit Journals in den Schreibflow kommen

Journals für AutorInnen

Journale – oft thematisiert in der Kultur der Schreibenden und das nicht ohne Grund. Es ist ein unverzichtbares Werkzeug im Koffer der Kreativen. Ob du AutorIn, SchriftstellerIn, MusikerIn, KünstlerIn oder einfach jemand bist, der seine Gedanken erfassen möchte – ein Journal kann dir helfen, Ideen festzuhalten, Gedanken zu sortieren und deine kreativen Prozesse zu dokumentieren. In diesem Blogbeitrag werden wir einen Blick auf verschiedene Formen von Journalen für AutorInnen und geben dir Inspiration, wie du sie für deine eigenen Projekte nutzen kannst.

Journale und ihre Vorteile für unsere Denkprozesse

In einer Welt, die von ständiger Informationsflut geprägt ist, sehnen sich viele nach Wegen, den eigenen Geist zu ordnen und die Gedanken klar zu strukturieren. Die Vorteile dieser sehr alten und effektiven Methode stellen wir dir hier vor:

  • Klarheit im Denken gewinnen: Oft geraten wir in einen Strudel von Gedanken, die sich überschlagen und miteinander vermischen. Wenn man diese Gedanken nur im Kopf behält, kann es schwer sein, einen klaren Überblick zu behalten. Ein Journal hilft dabei, die Gedanken zu strukturieren und aus dem “Gedankenchaos” herauszukommen. Sobald man beginnt, seine Gedanken aufzuschreiben, wird vieles klarer und greifbarer. Man sieht Zusammenhänge, die vorher vielleicht unsichtbar waren und kann den Fokus auf das Wesentliche lenken.
  • Kreativität fördern: Das Führen eines Journals ist auch eine hervorragende Methode, um die Kreativität zu fördern. Oft entstehen die besten Ideen, wenn man einfach frei von der Leber weg schreibt und den Geist ungehindert fließen lässt. Ein Journal ermöglicht es, Gedanken zu sammeln, ohne sie sofort bewerten oder analysieren zu müssen. Dies schafft einen kreativen Raum, in dem sich neue, ungewöhnliche Ideen entwickeln können. Sei es durch Brainstorming, das Aufzeichnen von Skizzen oder das Festhalten von spontanen Eingebungen – das Journal wird zu einem Ort für kreative Entfaltung.
  • Selbstreflexion und persönliche Weiterentwicklung: Das regelmäßige Führen eines Journals hat einen starken Einfluss auf die persönliche Weiterentwicklung. Durch das Schreiben werden wir gezwungen, über uns selbst nachzudenken – unsere Handlungen, Entscheidungen und Gefühle. Dieses Nachdenken kann zu neuen Einsichten führen und dabei helfen, Muster in unserem Verhalten zu erkennen. Indem wir uns mit unseren Gedanken und Gefühlen auseinandersetzen, können wir lernen, uns selbst besser zu verstehen, uns zu hinterfragen und zu wachsen.
  • Stress abbauen und emotionale Last loswerden: Ein weiterer großer Vorteil des Journalführens ist, dass es eine Möglichkeit bietet, Stress abzubauen und emotionale Last loszulassen. Wenn wir mit schwierigen oder belastenden Gefühlen konfrontiert sind, kann das Aufschreiben dieser Gefühle eine Art Ventil sein. Es hilft, den emotionalen Druck zu verringern und eine Art emotionalen „Reinigung“ zu erleben. Viele Menschen berichten, dass sie sich nach dem Schreiben klarer und leichter fühlen. Dies kann besonders hilfreich sein, wenn man mit schwierigen Entscheidungen oder belastenden Situationen zu kämpfen hat.
  • Ziele setzen und den Fortschritt verfolgen: Ein Journal kann auch ein effektives Werkzeug sein, um Ziele zu setzen und den Fortschritt zu verfolgen. Indem man regelmäßig aufschreibt, was man erreichen möchte und wie man diese Ziele Schritt für Schritt umsetzen kann, wird der Weg dorthin klarer. Das regelmäßige Festhalten von Erfolgen, aber auch von Rückschlägen, fördert eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit den eigenen Zielen und deren Verwirklichung. Ein solches Journal ist nicht nur ein Motivations-Tool, sondern auch ein Spiegel der eigenen Entwicklung.
  • Verbesserung der Schreibfähigkeiten: Das Schreiben in einem Journal kann auch die eigenen Schreibfähigkeiten verbessern. Je mehr man schreibt, desto flüssiger und präziser wird die Ausdrucksweise. Darüber hinaus hilft das regelmäßige Schreiben dabei, den eigenen Schreibstil zu entwickeln und zu verfeinern. Für Menschen, die ihre schriftliche Kommunikation verbessern möchten, ist das Führen eines Journals eine einfache und effektive Möglichkeit, dies zu erreichen.

Die Vorteile eines Journals liegen auf der Hand. Vor allem in einer Zeit, in der wir ständig abgelenkt sind und unser Geist oft von äußeren Einflüssen überflutet wird, stellt das Schreiben in einem Journal eine wertvolle Methode dar, um wieder zu sich selbst zu finden und die eigenen Denkprozesse zu fördern. Wer du also noch nicht in die Welt des Journalführens eingetaucht bist, solltest du es vielleicht einmal ausprobieren.

So könntest du dein Journal führen

  1. Das klassische Tagebuch

Ein klassisches Tagebuch ist eine einfache, aber effektive Form des Journalings. Es lädt dazu ein, tägliche Gedanken, Erlebnisse und Emotionen festzuhalten. Für Kreative kann es eine wertvolle Übung sein, sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um zu schreiben. Das Tagebuch hilft nicht nur, den Kopf freizubekommen, sondern kann auch als Quelle für zukünftige kreative Arbeiten dienen. Oft findet man in den eigenen Aufzeichnungen Ideen für Geschichten, Gedichte oder Kunstwerke.

  1. Das Skizzenbuch

    Für visuell denkende Kreative und AutorInnen ist ein Skizzenbuch unerlässlich. Es bietet Raum für schnelle Zeichnungen, Skizzen wie eine Landkarte (bei Fantasyromanen), Portraits von wichtigen Charakteren oder visuelle Ideen. Du kannst es überall hin mitnehmen und schnell festhalten, was dir in den Sinn kommt. Viele AutorInnen nutzen Skizzenbücher als Entwurfskästen für ihre Arbeiten, die später zu größeren Projekten ausgearbeitet werden. Die Freiheit ohne Druck zu experimentieren, fördert den kreativen Fluss. AutorInnen, die diese Form eines Journals nutzen sind Natalia Méndez oder Guillaume Apollinaire. Bei letzterem entstand eine neue Kunstform, die es sich lohnt zu recherchieren.

    1. Das Ideenbuch

    Ein Ideenbuch ist speziell dafür gedacht, Inspiration und Ideen festzuhalten. Hier kannst du inspirierende Wörter, Redensarten, schön klingende Namen oder Dialoge, die spontan aufgeschnappt worden sind und zu gut sind sie zu vergessen, sammeln. Ob du ein Moodboard erstellst oder einfach nur eine Sammlung von Einfällen anlegst, ein Ideenbuch ist ein hervorragendes Werkzeug, um deine Kreativität zu fördern. Du kannst es auch thematisch gestalten, indem du verschiedene Abschnitte für verschiedene Projekte oder Interessen anlegst.

    1. Das Projektjournal

    Wenn du an einem bestimmten schriftstellerischen Projekt arbeitest, kann ein Projektjournal sehr hilfreich sein. Dieses Journal enthält alle Informationen, die du für dein Projekt benötigst: Notizen, Recherchen, Skizzen und Zeitpläne. Es hilft dir, den Überblick zu behalten und deinen Fortschritt zu dokumentieren. Ein solches Journal fördert die Organisation und strukturiertes Arbeiten und sorgt dafür, dass du deine kreativen Ideen nicht aus den Augen verlierst.

    1. Das Gratitude-Journal

    Das Führen eines Gratitude-Journals kann Wunder für deine kreative Energie bewirken. Indem du jeden Tag Dinge aufschreibst, für die du dankbar bist, trainierst du deinen Geist, positiver und aufnahmefähiger für neue Ideen zu werden. Diese Praxis kann nicht nur deine allgemeine Stimmung verbessern, sondern auch deine Kreativität steigern. Wenn du dich auf das Positive konzentrierst, fällt es dir leichter, inspirierte und originelle Gedanken zu entwickeln.

    1. Der digitale kreative Notizblock

    In der heutigen digitalen Welt gibt es auch zahlreiche Apps und Programme, die dir helfen können, ein Journal zu führen. Ob Evernote, Notion oder spezielle kreative Apps wie Procreate, der digitale kreative Notizblock bietet unzählige Möglichkeiten, deine Ideen festzuhalten, egal wo du bist. Du kannst Texte, Bilder, Audioaufnahmen und sogar Videos sammeln und kreativ anpassen. Der Vorteil digitaler Journale ist die einfache Organisation und die Möglichkeit, alles schnell zu durchsuchen und es überall dabei zu haben.

    1. Das Traumtagebuch

    Ein Traumtagebuch besteht aus einem Notizbuch, in dem Träume sofort nach dem Aufwachen festgehalten werden. Die Träume, die dich in der Nacht begleiten, sind oft von einer intensiven Symbolik geprägt, die dir Hinweise auf tiefsten Gedanken, Ängste und Wünsche geben kann. Indem du sie aufschreibst, erkennst du mit der Zeit einige Muster, die du mit aktuellen Lebenssituationen in Verbindung bringen kannst. Das Aufschreiben dieser Eindrücke kann dazu beitragen emotionale Blockanden zu lösen und dem kreativen Fluss uneingeschränkt zu folgen. Träume sind sprunghaft und selten linear. Ein schöner Nebeneffekt des Traumtagebuchs ist, dass du es lernst abstrakte Gedanken und Perspektiven aufschreiben zu müssen.

    1. Das Zitatjournal

    „Mein Ziel ist, auf Papier zu bringen, was ich sehe und was ich fühle, auf die beste und einfachste Art und Weise.“ – Ernest Hemingway
    Das Zitatjournal ist eine Sammlung von Zitaten und Sprüchen, die dich lebendig fühlen lassen. Egal, ob es sich um Wörter über das Schreiben, die Liebe oder die Schönheit dreht. Alles was dich begeistert und dein wortreiches Herz berührt, darfst du pflücken und mit auf den Weg nehmen, um dich immer wieder zu motivieren.

    1. Das Schreibjournal

    In diesem geht es darum, deine Schreiberfolge und Fortschritte zu dokumentieren. Ähnlich wie beim Projektjournal enthält dieses Notizen und deine Ziele. Es zeigt dir, an welchen Tagen du besonders gut in den Schreibfluss kommst und bezieht deine Schreibroutine mit ein. Ein gutes Schreibjournal lässt deinen Blick auf mögliche Blockaden fallen, sodass du sie in deinem Alltag sehen und in der Routine auf tiefer Ebene annehmen kannst. Letztendlich gibt dir ein Schreibjournal den Raum, kleine Schritte zu machen und sie anzuerkennen.
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    Das Journal für AutorInnen: Ein kreatives Werkzeug für SchriftstellerInnen

    Für AutorInnen ist das Führen verschiedener Journals weit mehr als nur einfache Notizblöcke. Sie werden zu unverzichtbaren Begleitern, die den kreativen Prozess fördern und dabei helfen, Ideen zu sammeln, Gedanken zu ordnen und den Schreibfluss zu verbessern.

    Ein Journal bietet Raum für alles – von spontanen Gedanken und Fragestellungen bis hin zu detaillierten Skizzen für Charaktere oder Handlungsstränge. Es ist der ideale Ort, um erste Inspirationen festzuhalten, ohne sie sofort bewerten oder perfektionieren zu müssen. So können auch unvollständige oder chaotische Ideen zu späteren Meisterwerken reifen.

    Darüber hinaus hilft das regelmäßige Schreiben im Journal, Schreibblockaden zu überwinden und den inneren Kritiker zum Schweigen zu bringen. Das Journaling fördert den kreativen Fluss und ermöglicht es, die eigene Stimme zu finden und weiterzuentwickeln. Für viele AutorInnen wird das Journal zu einem wertvollen Werkzeug, um nicht nur Geschichten zu erzählen, sondern auch sich selbst als SchriftstellerIn besser zu verstehen und zu wachsen.

    Kurz gesagt: Ein Journal ist nicht nur ein Notizbuch, sondern ein kreativer Raum, der die Entfaltung der Schreibidentität fördert und den Weg zu neuen literarischen Höhen ebnet.

    Du möchtest ein Schreibjournal für deine Schreibroutine verwenden? Dann melde dich zu unserem Webinar am 27. April 2025 um 18 Uhr an und wir stellen dir unser Wortreich Schreibjournal vor!

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    Schritt 3: Webinar anschauen! Wir erklären dir schrittweise, wie du das Schreibjournal ausfüllst und optimal in deine Schreibroutine einfügen kannst. Let it flow!

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    Wenn dich die Schreibmuse küsst

    Andrea Benesch

    Autorentalk mit der bezaubernden Andrea Benesch

    Viele Autor:innen und Schreibbegeisterte kennen die innere Stimme, die einem Geschichten, Figuren und Buchideen zuflüstert. Wie gehst du mit dieser Stimme um? Im Interview sprechen Andrea Benesch, Autorin von Gedichtbänden, und Vanessa über ihre innere Geschichtenerzählerin. Andrea selbst hatte keine leichte Kindheit und Jugend. In dieser dunkelsten Zeit ihres Lebens hat ihr eine Stimme zugeflüstert und Andrea hat begonnen, diese Worte niederzuschreiben. Erfahre mehr von Andreas ganz besonderen und inspirierenden Beziehung zu ihrer Muse.

    Dieses Interview ist für alle, die den kreativen Lebensstil der Autor:innen leben (möchten) und sich inspirieren lassen wollen. Auch für Autor:innen von Gedichtbänden und Kinderbüchern ist dieses Interview sehr spannend. Bereit Andreas Muse kennenzulernen?

    Im Gespräch mit Andrea und Vanessa erfährst du:

    • was die innere Geschichtenerzähler:in ist und wie du in deinem Leben Platz für sie macht
    • wer Andreas Muse ist und wie sie im Alltag mit ihr umgeht
    • wie Andrea ihre Bücher schreibt
    • welche Herausforderungen und Themen mit dem Schreiben und Veröffentlichen eines Kinderbuch kommen
    • wie Bücher und Ideen zu dir kommen

    Falls dir das Video hier nicht angezeigt wird, checke bitte deine individuellen Cookies-Einstellungen und stimme der Datenschutzverarbeitung zu. Du kannst das Interview auch direkt bei Youtube ansehen. Zu Youtube

    Hörst du auf deine Muse oder bist du noch beim Zähne putzen?

    Wir hoffen sehr, dass dich der Autorentalk mit Andrea Benesch inspiriert hat, deiner Muse genau zuzuhören und ihr zu vertrauen.

    Meine Muse liebt es mich in Situationen zu attackieren, in denen ich Probleme habe an Zettel und Stift zu kommen.

    Andrea Benesch

    Hier findest du alle Infos zu Andrea Benesch:

    Andrea Benesch ist Autorin von neun Gedichtbänden (zwei bei einem Verlag und sieben im Selfpublishing), Buchbloggerin und freiberufliche Lektorin. Sie hat Geschichte und Germanistik studiert und sagt von sich selbst, sie sei eine Leseratte. Seitdem sie 16 Jahre alt ist, rezensiert sie Bücher. Ihre Bestimmung hat sie im Lektorieren gefunden.

    Weitere Links zur Folge:

    Wortreich Campus

    In unserem Online Kurs, dem Wortreich Campus, haben wir dem Thema Autorenidentität einige Classes gewidmet. Du erfährt, wie du deine innere Geschichtenerzähler:in kennenlernst und eine nachhaltige Beziehung zu ihr aufbaust. Darüber hinaus bekommst du das schriftstellerische Wissen an die Hand, Herangehensweisen, um deine Schreibroutine zu etablieren und entwickelst das notwendige Creative Mindset, um die Ziele mit deinem Buchprojekt zu definieren und dann Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen.

    Bereit deinen Traum vom eigenen Roman anzugehen? >> Gleich ein kostenloses Erstgespräch vereinbaren!

    Schreib uns gerne hier unter dem Beitrag, wie dir das Interview gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.

    Und denke immer daran: befreie deine Kreativität

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    Mit Meditation & Affirmationen in den Schreibflow

    Mit Affirmationen und Meditation in den Schreibflow

    Wie du dich auf eine Schreibsession vorbereitest

    Kennst du das…? Du setzt dich an deinen Kreativplatz und willst schreiben, aber du kommst einfach nicht rein und dir spuken viel zu viele Gedanken durch den Kopf? Selbst erfahrene Autor:innen haben mit Schreibblockaden und Zweifeln zu kämpfen. Doch wie sie damit umgehen, ist entscheidend. Wie du liebevoll ins Schreiben kommst und die Worte mit Leichtigkeit aufs Papier fließen, erfährst du im Interview.

    Prof. Dr. Kira Klenke und Vanessa sprechen über ihre Schreibanfänge und darüber, wie du dich mithilfe von Affirmationen und Meditationen auf eine erfolgreiche Schreibsession vorbereiten kannst. Dieses Interview ist für ALLE, die kreativ schreiben, egal ob sie Autor:innen für Romane oder Sachbücher sind oder werden wollen oder sich beruflich mit Contenterstellung für Websiten, E-Mails etc. beschäftigen.

    Im Gespräch mit Kira und Vanessa erfährst du:

    • welche Erlebnisse und Glaubenssätze Schreibblockaden auslösen können
    • mit welchen Tools man sich aufs Schreiben vorbereiten kann
    • wie Meditation Menschen in den Schreibfluss bringt
    • was Affirmationen sind und wie du sie in deiner Schreibroutine einsetzen kannst
    • was Schreiben bewirken kann
    • welcher Trick die innere Chaot:in nach 5 min zur Ruhe bringt und dich in den Schreibflow versetzt

    Falls dir das Video hier nicht angezeigt wird, checke bitte deine individuellen Cookies-Einstellungen und stimme der Datenschutzverarbeitung zu. Du kannst das Interview auch direkt bei Youtube ansehen. Zu Youtube

    Bist du schon im Schreibflow oder blockierst du dich noch?

    Wir hoffen sehr, dass dich das Interview mit Kira Klenke auch so inspiriert hat, dass du dich gleich an deinen Kreativplatz setzt und intuitiv und befreit drauflos schreiben kannst. Vertraue dir und deiner inneren Autor:in, dass die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt zu dir kommen.

    Vor dem Schreiben sollte man sich bewusst ein paar Minuten hinsetzen, das Schwingungslevel anheben, im Kopf ruhig werden und das Alltagsdenken rauslassen.

    Prof. Dr. Kira Klenke

    Hier findest du alle Infos zu Prof. Dr. Kira Klenke:

    Sie hat Mathematik studiert und war 24 Jahre Professorin für Statistik an der Hochschule Hannover. Sie ist zertifizierte NLP-Lehrtrainerin und verfügt über Jahrzehnte Erfahrung als Hochschullehrerin, Seminarleiterin und Autorin. Ihr erstes Buch, ein Coaching-Ratgeber fürs Studium, war bereits wenige Wochen nach dem Erscheinen ein Amazon-Bestseller und vergriffen.

    Kira Klenke verbindet unterschiedliche Welten und Richtungen, inspiriert ihre Zuhörer und Leser mit ihrer Begeisterung, ungewöhnlichen Power und Lebendigkeit. Es ist ihr ein Herzensanliegen, Menschen dabei zu unterstützen alte, überholte Lebensmuster abzulegen und ihr volles Potenzial zu entfalten.

    Weitere Links zur Folge:

    Wortreich Campus

    In unserem Online Kurs, dem Wortreich Campus, haben wir dem Thema Schreibflow einige Classes gewidmet. Du erfährt, welche weiteren Tipps und Herangehensweisen du nutzen kannst, um dir eine funktionierende und produktive Schreibroutine zu gestalten und eine nachhaltige Beziehung zu deiner inneren Geschichtenerzähler:in aufzubauen. Darüber hinaus bekommst du das schriftstellerische Wissen an die Hand und entwickelst das notwendige Creative Mindset, um die Ziele mit deinem Buchprojekt zu definieren und dann Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen.

    Mehr über den Wortreich Campus erfahren

    Schreib uns gerne hier unter dem Beitrag wie dir das Interview gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.

    Und denke immer daran: befreie deine Kreativität

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    Motiviert bleiben und Schreibziele erreichen

    Motiviert bleiben und Schreibziele erreichen

    Wir alle haben Schreibziele. Manchmal ist es jedoch schwierig, die Motivation aufrechtzuerhalten, um die gesteckten Schreibziele zu erreichen. Ganz gleich, wie viel du dir vorgenommen hast. Im Folgenden findest du Tipps, wie du auf dem richtigen Kurs bleibst.

    Setze dir die richtigen Schreibziele (Wie wäre es mit s.m.a.r.t.en Zielen?)

    Der wichtigste und oftmals vernachlässigte Schritt ist unserer Meinung nach das bewusste Setzen von richtigen Zielen. Ein bewusstes Schreibziel kann eines sein, das den im Akronym SMART genannten Zielkriterien entspricht. Es steht für:

    S=Spezifisch

    M=Messbar

    A=Akzeptabel oder Erreichbar

    R=Realistisch

    T=Terminiert oder Zeitgebunden

    Anstelle des diffusen Ziels: „Viel mehr Schreiben“ könntest du dir zum Beispiel „täglich zwei Seiten schreiben“ als Ziel setzen. Wenn du merkst, dass du deine Ziele nicht erreichst, dann sei nicht frustriert. Setze dir realistische Ziele, damit du Erfolge erlebst und dadurch motiviert bleibst.

    Schreibpartner motivieren

    Such dir deine Leute! Selbst introvertierte Menschen (und viele Autor:innen können das wohl bestätigen) sind auf die Unterstützung von anderen Menschen angewiesen. Wenn wir anderen gegenüber Rechenschaft ablegen müssen, entwickeln wir uns schneller weiter. Natürlich geht es auch im Alleingang, aber Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen, die sich in Gruppen sportlich betätigen, länger bei der Stange bleiben. Wir sind uns sicher, dass sich das auch aufs Schreiben übertragen lässt. Schon ein einzelner Schreibpartner hilft, die Schreibroutine einzuhalten. Beim Schreiben in einer Gruppe erhältst du Inspiration sowie Tipps und Tricks für den Schreiberfolg. Angenommen, du kommst bei deinem Plot nicht weiter, weil du das Gefühl hast, dass noch etwas fehlt. Wenn du alleine schreibst, bist du vielleicht frustriert und gerätst in eine Schreibblockade. Die Tage verstreichen und schon sind es Wochen und Monate, in denen du den Stift nicht in die Hand nimmst. Wenn du dich jedoch mit jemandem über deinen Plot austauschst, kann dir jemand mit einer frischen Sicht den entscheidenden Tipp geben, damit sich dein Plot endlich richtig anfühlt.

    Eine abwechslungsreiche Schreibroutine hilft die Schreibziele zu erreichen

    Gestalte deine Schreibroutine abwechslungsreich. Du kannst sie jede Woche und jeden Tag, sogar am selben Tag verändern. Wenn sich heute eine bestimmte Affirmation, eine Meditation oder eine Sporteinheit richtig anfühlt, dann tue genau das! Wenn du schon ewig an der Entwicklung deines Antagonisten sitzt, und nicht weiter kommst, dann schreibe einen Dialog zwischen der Protagonistin und ihrer Vertrauten. Tipps und Ideen, wie du deine Schreibroutine gestalten kannst, findest du hier.

    Schreiben als natürlicher Teil vom Tagesablauf integrieren

    Denke anders. Wenn das Schreiben sich irgendwann als lästige Pflicht anfühlt, dass du einfach machen musst, dann kannst du es nicht mehr genießen und dir kann schlimmstenfalls der Schreibflow abhandenkommen. Sieh das Schreiben als festen Bestandteil deiner täglichen Routine ebenso wie z.B. das Schlafen, Pendeln zur Arbeit, Essen oder Sport. Mache das Schreiben zum Teil deines Tagesablaufs. Dann kannst du dich in die Routine „reinentspannen“ und dich darauf freuen. Mache aus „Ich muss morgen noch früher aufstehen, um vor der Arbeit noch zu schreiben“ einfach „Morgen früh nehme ich mir Zeit zum Schreiben“.

    Die Vorteile des regelmäßigen Schreibens

    Wenn das Schreiben zum ganz normalen Bestandteil deines Lebensstils wird, den du bewusst genießt, wird es dir viel leichter fallen, dich zu motivieren und deine Schreibziele zu erreichen. Halte dir auch die Vorteile des Schreibens vor Augen. Das Schreiben kann ein wichtiger Faktor für deine geistige und emotionale Gesundheit sein. So fühlst du dich besser und ausgeglichener und kannst Stress abbauen. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch diese geistige Aktivität Endorphine und Glückshormone ausgeschüttet werden, die unserem Nervensystem zugutekommen. Das hilft dir sogar dabei, besser zu schlafen. Das Schreiben kann sich positiv auf dein Leben und deinen Körper auswirken!

    Das war’s mit unseren Tipps, um motiviert zu Schreiben. Viel Erfolg beim Durchziehen!

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    Die Vorteile von Affirmationen für Autor:innen

    Vorteile von Affirmationen für Autorinnen und Autoren

    Was sind Affirmationen?

    Wir Menschen führen den ganzen Tag einen inneren Monolog. Wir sagen uns beispielsweise Sätze wie: “Ich bin schön”, “Ich kann das nicht”, “Das kriege ich hin” oder “Ich bin nicht gut genug für meinen Partner/das Buch/meinen Job”. Satz um Satz kreieren wir unsere Weltanschauung und unsere Realität. Du merkst schon, dass diese Sätze dich entweder unterstützen oder aber demotivieren und klein machen. Die ausgewählte Affirmation reflektiert immer deinen emotionalen Ist-Zustand. Und sind wir ehrlich, viel zu oft überwiegen die negativen Dinge, die wir uns über uns selbst denken.

    Wie wäre es, wenn wir unsere eigenen Gedanken steuern und ihnen eine Orientierung geben könnten?

    Stell dir vor, was du alles in deinem Leben erreichen könntest: dieses Buch endlich fertig schreiben und… ja, sogar veröffentlichen und vermarkten. Dieses schnuckelige Café eröffnen oder diese Musikkarriere beginnen. Willst du wissen wie? Beginne die Macht von positiven Aussagesätzen für dich als eine Form der Selbstüberzeugung zu nutzen. Bewusst von uns gewählten Sätze können uns Fokus schenken und unserer Wahrnehmung eine Orientierung zu geben. Sie erschaffen ein Flussbett für unseren Gedankenstrom. Affirmationen hängen vom aktuellen emotionalen Zustand ab.

    Wie du Affirmationen NICHT verwenden solltest

    Dein Ziel ist es, Autor:in zu sein? Eine mögliche Affirmation, um dich zu unterstützen wäre “Ich bin Autor:in”. Du sprichst diesen Satz laut aus und in deinem Körper passiert etwas. Dir wird schlecht, dein Hals schnürt sich zu und dein Brustkorb beginnt zu brennen. Dein Verstand geht auf Reisen und versucht krampfhaft Erinnerungen zu finden, in denen du dich als Autor:in empfunden hast. Du findest keine. Dir wird wieder bewusst, wo du gerade NICHT stehst, bekommst Zweifel an deinem Traum und du fühlst dich noch schlechter. Eine Affirmation mit dieser Reaktion heißt nicht, dass du als zukünftige Autor:in nichts taugst, lediglich, dass du einen unangemessenen Satz zu dir gesagt hast. Ein geführter Angriff auf deine persönliche Intelligenz und eine solche Anwendung ist wertlos.

    Wie du Affirmationen erfolgreich für dich als Autor:in nutzen kannst

    Die Annahme, dass du Autor:in sein möchtest nehmen wir erneut auf. Eine Affirmation, die sich dem nähert, wo du emotional stehst, wäre “Ich möchte Autor:in sein”. Du fühlst, dass das der Wahrheit entspricht. Dein Brustkorb öffnet sich und du sitzt gerader. Vorfreude zusammen mit Forscherdrang geben dir einen richtigen Aufschwung und am liebsten würdest du dich sofort an den Laptop setzen. “Ich möchte Autor:in sein” ist positiv verankert und bringt dir Motivation und gute Laune.

    Tipps für die Anwendung

    • Picke Affirmationen heraus, die sich für dich in diesem Moment gut anfühlen
    • Formuliere sie positiv und ohne Verneinung
    • Erstelle eine Liste an Affirmationen
    • Wiederholung ist King
    • Sprich sie laut aus, wenn du dich sicher fühlst
    • Schreibe deine Affirmationen auf, um sie besser zu internalisieren
    • Schreibe sie auf ein Blatt Papier odet Whiteboard und hänge sie in deiner Umgebung auf
    • Nutze Affirmationen als Hintergrundbilder für deinen Desktop, Tablet und Smartphone. Hier kannst du dir 10 wunderschöne Schreib-Affirmationen herunterladen
    • Handlung ist Queen

    Affirmationen haben positiven Konsequenzen

    Mit Affirmationen arbeiten ist eine Technik, um unser Unterbewusstsein mit gespürter Wahrheit zu füttern und den kreativen Prozessen, die darauf folgen, zu vertrauen. Das wunderbare an den “positiven Aussagesätzen” ist, dass sie von überall aus anwendbar sind und keiner muss es erfahren. Sie bringen gute Laune und unterstützen dich in deiner Identitätskreation. Der Zeitaufwand ist gering und es funktioniert!

    Du bist so lange ein Versager, bis dein Unterbewusstsein davon überzeugt ist, erfolgreich zu sein.
    Das geschieht durch eine Affirmation, die hängen bleibt.

    Florence Scovel Shinn

    Drei Beispiele für Affirmationen

    Ich kreiere einen Lebensstil, der zu meinem schriftstellerischen Selbst passt.

    Ein kreativer Lebensstil ist eine hervorragende Möglichkeit, die geistige und emotionale Stabilität zu verbessern, während du dein kreatives Potenzial freisetzt. Autor:innen und Künstler:innen haben ein besonderes Interesse daran, einen kreativen Lebensstil zu entwickeln. Durch die Verbindung von Kreativität und Lebensstil wird eine lebendige Kreativität ermöglicht, die sich auf die Arbeit und Freizeit erstreckt. Es ist kein Geheimnis, dass Kreativität zwar ein Geschenk ist, aber auch entwickelt und trainiert werden darf. Es ist wichtig, Entscheidungen und Handlungen auf der Grundlage des schriftstellerischen Selbst zu treffen. Zu den Tipps und Tricks gehören:

    • sich Zeit für sich nehmen, um ein Gefühl der Ruhe und Konzentration zu erlangen
    • neue Umgebungen (Reisen, Ausstellungen, Museen) entdecken, um Inspiration zu erhalten
    • versuchen, Themen auf andere Weise zu betrachten, als man dies gewöhnlich tun würde
    • eine Umgebung schaffen, die kreativ und produktiv ist

    All das trägt zu einem kreativen Lebensstil bei und stärkt das schriftstellerische Selbst.

    Ich bin authentisch – ich schreibe.

    Die Verbindung zwischen Authentizität und Schreiben ist eine tiefe und emotionale. Denn das Schreiben ist ein Tor zu deinen authentischen Gedanken, Gefühlen und Einsichten. Es ist ein Weg, um dich selbst zu erforschen und ein Bewusstsein für deine wahre Natur und inneren Bedürfnisse zu entwickeln. Wenn du authentisch schreibst, dann erlaubst du dir, dich mit den Themen zu beschäftigen, die dir wirklich wichtig sind. Dazu gehören Themen wie Ängste, Wünsche, Träume und Ziele. Du bist imstande, dich selbst, deine innere Wahrheit und deine persönliche Einzigartigkeit zu reflektieren. Mit anderen Worten, wenn du dich authentisch ausdrückst, dann kannst du dich ermutigen, dich selbst zu lieben und deine einzigartige Stimme zu finden. Wenn du authentisch schreibst, dann erkennst du, dass du wertvoll und unbegrenzt bist und dass du dir selbst und deinen Erfahrungen vertrauen kannst. Es ist ein Prozess, bei dem du dich selbst erlöst und befreist, indem du dich, deine Stimme und deine Erfahrungen wertschätzt und akzeptierst. Durch das Schreiben kannst du dich besser darauf vorbereiten, was die Zukunft bringen kann, indem du dir die nötigen Werkzeuge aneignest, um authentisch zu bleiben.

    Ich entscheide mich, extrovertiert zu handeln.

    Müssen Autor:innen extrovertiert sein? Nicht jede Autor:in ist extrovertiert. Viele sind eher Introvertierte, die lieber allein in ihren Köpfen kreativ sind. Sie haben keine Lust sich in Gruppen einzubringen oder sich öffentlich zu präsentieren. Und das ist völlig in Ordnung. Aber das bedeutet nicht, dass sich Autor:innen vor der Branche und Leser:innen verstecken müssen. Extrovertiertes Verhalten ist eine Fähigkeit, die trainiert werden kann. Extrovertierte Menschen sind gesprächig, offen für neue Ideen und mögen es, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie sind gut darin, sich mündlich auszudrücken und wissen, wie man ein Gespräch anregt und führt. Autor:innen können lernen, diese Fähigkeiten in Lesungen, öffentlichen Vorträgen oder bei Konferenzen und Events anzuwenden. Extrovertierte Autor:innen können die Öffentlichkeit als Plattform für ihre Ideen und Werke nutzen. Autor:innen, die befürchten, nicht extrovertiert genug zu sein, können diese Fähigkeit trainieren, indem sie Lesungen geben, auf Bühnen sprechen, soziale Medien nutzen und sich der Branche stellen. Indem sie sich auf andere konzentrieren, können Autor:innen besser lernen, wie sie sich selbst ausdrücken können. Auch wenn es schwierig ist, sollten Autor:innen sich aus ihrer Komfortzone herauswagen und sich auf Lesungen, Konferenzen und andere Veranstaltungen begeben, die ihnen helfen, ihre Arbeit und ihr Talent zu präsentieren. Es ist kein leichtes Unterfangen, aber es kann überraschende Ergebnisse bringen.

    Was denkst du über Affirmationen? Möchtest du sie in Zukunft für deine Schreibroutine anwenden? Um dich in deinem Schaffen als Autor:in zu unterstützen, haben wir das Buch “Affirmationen für Autorinnen und Autoren” geschrieben.

    Mit 52 positiven Aussagesätzen führt dieses Buch dich zu dem Fundament, das jede Schriftstellerin, jeder Schriftsteller aufbauen darf. In Momenten des Selbstzweifels, mangelnder Unterstützung des sozialen Umfeldes oder einem “Nein” der Branche, ist eine standfeste Autorenidentität die Grundlage. Mithilfe von Affirmationen, die verwoben sind mit dem eigenen Sein, lernst du dich und deine Realität kennen und lieben.

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